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Erste Bilanz zur Schulwegsicherung in Mönchengladbach

Polizei und Stadt berichten von Kontrollen, Gesprächen und Appellen für mehr Sicherheit vor Schulen und Kitas

Von Presse-Service.de15.09.26, 11:29

Nach gut einer Woche Schulbetrieb hat die Polizei Mönchengladbach gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach eine erste Bilanz zur Schulwegsicherung gezogen. Anlass ist der Schulstart nach den Sommerferien, die nach Angaben der Mitteilung vor über einer Woche geendet haben.

Nach Darstellung von Polizei und Stadt stand in den vergangenen Tagen die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr im Mittelpunkt. Im Einsatz waren Kolleginnen und Kollegen des Bezirks- und des Verkehrsdienstes, der Kradgruppe, der Polizeiwachen in Mönchengladbach und Rheydt, das Team Verkehrsunfallprävention / Opferschutz sowie Kräfte der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes.

Kontrollen vor Schulen und Kitas

Wie angekündigt, prüften die Einsatzkräfte besonders das Parkverhalten sowie die Bring- und Abholsituationen vor Ort durch sogenannte Elterntaxis. Dabei seien Verkehrsverstöße nicht ausgeblieben, heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben der Polizei gab es vor allem wegen Park- und Halteverstößen mehr als 160 schriftliche und mündliche Verwarnungen. Hinzu kamen 67 Verstöße, die die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes ahndete.

Die Polizei und die Stadt verweisen darauf, dass einige Verkehrsteilnehmende die geltenden Regeln gerade in den sensiblen Bereichen vor Schulen und Kitas bewusst ignorierten, um ihre Kinder näher an die Einrichtung zu bringen. Das führe nicht nur zu vermeidbaren Verkehrsbehinderungen, sondern könne insbesondere für Kinder gefährliche Situationen schaffen.

Gespräche mit Eltern und Kindern

Der Einsatz habe zugleich Gelegenheit zu zahlreichen Bürgergesprächen unter verkehrserzieherischen Aspekten geboten, teilten Polizei und Stadt mit. Gespräche mit Lehrern, Eltern, Kindern und anderen Verkehrsteilnehmern seien dabei ein wesentlicher Teil der Maßnahme gewesen. Die Rückmeldungen vieler Eltern seien positiv ausgefallen. Nach Darstellung der Mitteilung sei in den meisten Fällen auch die Einsicht vorhanden gewesen, dass das eigene Verhalten zu einem sicheren Verkehrsumfeld beitragen könne.

Die Polizei kündigt an, weiter aktiv zu bleiben, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Sie appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, vorausschauend zu fahren und insbesondere in der Nähe von Schulen immer bremsbereit zu sein. Eltern können nach Angaben der Mitteilung zusätzlich dazu beitragen, indem sie ihre Kinder nicht unmittelbar vor dem Gebäude absetzen oder abholen. So könnten Staus, unübersichtliche Wege und Verkehrsbehinderungen vermieden werden, die ansonsten Unfälle begünstigen.

Abschließend bedankt sich die Polizei bei den freiwilligen Verkehrshelfern, also den Eltern- und Schülerlotsen der Verkehrswacht.

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Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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