Herten kontrollierte vier Wohnhäuser in Innenstadt und Westerholt

Stadt Herten und Polizei kontrollierten vier Wohnhäuser in der Innenstadt und in Westerholt. Die Behörden werten die Ergebnisse aus.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit

Mehrere Behörden der Stadt Herten haben am frühen Mittwochmorgen, 14. Oktober 2026, gemeinsam mit der Polizei vier Wohnhäuser kontrolliert. Die Gebäude liegen an der Antoniusstraße in der Hertener Innenstadt und an der Bahnhofstraße in Westerholt. Die Einsatzleitung lag bei der Stadt.

Beteiligt waren die Ausländerbehörde, der Kommunale Ordnungsdienst, die Bauordnung, das Jugendamt, das Jobcenter und das Bürgerbüro. Die Polizei unterstützte die gemeinsame Aktion und führte zusätzlich eigene Kontrollen durch.

Prüfungen zu Wohnverhältnissen und Gebäuden

Im Mittelpunkt standen die Wohn- und Meldeverhältnisse. Die Behörden prüften, ob die tatsächlichen Bewohnerinnen und Bewohner mit den Meldedaten übereinstimmen und ob es Unklarheiten bei Anmeldungen oder bei der Belegung der Wohnungen gibt. Anlass für Kontrollen an den Häusern in der Antoniusstraße sei auch ein wiederholt hohes Müllaufkommen, teilte die Stadt mit.

Die Bauordnung untersuchte, ob Räume bestimmungsgemäß genutzt und bauliche Anforderungen eingehalten werden. Dabei ging es unter anderem um mögliche ungenehmigte Umbauten, die Nutzung von Räumen als Wohnraum sowie den Brand- und Sicherheitsschutz. Die Ausländerbehörde prüfte aufenthaltsrechtliche Fragen. Jugendamt und Jobcenter waren im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten beteiligt; überprüft wurden auch mögliche Hinweise auf Leistungsmissbrauch und Kindeswohlgefährdung.

Bürgermeister Fred Toplak sagte, die verschiedenen Ämter und Behörden könnten bei gemeinsamen Kontrollen unterschiedliche Sachverhalte vor Ort überprüfen und nötige Schritte einleiten. Die Ergebnisse werden nun von den zuständigen Stellen ausgewertet. Dabei soll auch geklärt werden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Toplak kündigte an, die Stadt werde solche Kontrollen künftig regelmäßig im gesamten Stadtgebiet durchführen. Die Aktion sei ein Auftakt.

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