Mediationsverfahren zur Hürfeldhalde in Dorsten gestartet
Im Streit um die künftige Nutzung der Hürfeldhalde in Dorsten hat am Mittwoch, 7. Oktober, der erste Termin eines offiziellen Mediationsverfahrens stattgefunden. Die vom Land Nordrhein-Westfalen vorgeschlagene Mediatorin Bettina Gallagher legte mit den Beteiligten zunächst Rahmenbedingungen und das weitere Vorgehen fest.
Teilgenommen haben RAG-Aktiengesellschaft-Vorstandsvorsitzender Michael Kalthoff, AGR-Geschäftsführer Stephan Kaiser, RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin, Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff sowie Landrat Bodo Klimpel und die Dezernentin des Kreises Recklinghausen, Dr. Ann-Kathrin Besemann-Schulte.
Als nächsten Schritt führt Gallagher Gespräche mit allen Beteiligten. Danach soll das Verfahren in großer Runde fortgesetzt werden. Über die Inhalte der Gespräche wurde Vertraulichkeit vereinbart.
Vorangegangene Gespräche
Vor dem offiziellen Verfahren hatte Landrat Klimpel bereits zwei Gesprächstermine moderiert und die Stadt Dorsten sowie die RAG zusammengebracht, um eine gemeinsame Lösung auszuloten. Anlass für sein Engagement ist ein Vertrag zwischen der Stadt und der RAG aus dem November 1982. Darin ist festgelegt, dass der „Oberkreisdirektor“ des Kreises Recklinghausen bei Uneinigkeit und Auslegungsfragen einen „Meinungsausgleich“ anstreben soll.
In Abstimmung mit dem Land wird das Verfahren nun mit einer externen Mediatorin fortgesetzt.