Mönchengladbach wirbt für anonyme Spurensicherung

Mönchengladbach informiert mit neuen Plakaten über anonyme Spurensicherung nach einer Gewalttat – auch ohne sofortige Anzeige.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit

Wer nach einer Gewalttat Spuren sichern lassen möchte, muss in Mönchengladbach nicht sofort Anzeige erstatten. Auf das Angebot der anonymen Spurensicherung sollen neue Plakate aufmerksam machen, die in den kommenden Wochen im Stadtgebiet verteilt werden.

Die vertrauliche Untersuchung kann Verletzungen dokumentieren und Spuren sichern, die später eine wichtige Grundlage für ein Strafverfahren sein können. Zum Einsatz kommt dabei das digitale System iGOBSIS: Es führt Ärztinnen und Ärzte Schritt für Schritt durch die Untersuchung. Bei Fragen können die Behandlungsteams rund um die Uhr rechtsmedizinische Fachkräfte hinzuziehen.

Die Plakate nennen die Kontaktdaten der beiden Mönchengladbacher Krankenhäuser, die anonyme Spurensicherung anbieten: die Städtischen Kliniken Mönchengladbach GmbH – Elisabeth-Krankenhaus Rheydt und das Johanniter-Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach GmbH. Vorgesehen sind unter anderem Aushänge in der Altstadt, in Kinos und Bibliotheken.

Gestaltet hat die Plakate Sofía Betancur Silva, Masterstudentin im Design an der Hochschule Niederrhein. Wer ein Exemplar in einer Praxis, Schule, einem Verein, Unternehmen oder in der Gastronomie aufhängen möchte, kann es kostenlos bei der Gleichstellungsstelle der Stadt anfordern: [email protected].

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