Neue Dreifeldsporthalle am Städtischen Gymnasium Herten eröffnet
Eröffnung für Sportunterricht und Vereinssport; Restarbeiten laufen nach Wasserrohrbruch weiter
Die neue Dreifeldsporthalle am Städtischen Gymnasium Herten ist eröffnet. Pünktlich zum Start des Schuljahrs 2026/2027 bietet sie mehr Platz als die bisherige Zweifeldsporthalle und soll sowohl für zeitgemäßen Sportunterricht als auch für den Vereinssport genutzt werden.
Bürgermeister Fred Toplak eröffnete die Sportstätte am 5. September nach rund zwei Jahren Bauzeit im Beisein der Schulleitung sowie von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Stadtgesellschaft. Er sprach von einem modernen Ort für Bewegung und Begegnung, von dem vor allem die Schülerinnen und Schüler sowie der Schulstandort Herten profitieren sollten.
Auch Hermann Pieper, Beigeordneter für Bildung und Soziales der Stadt Herten, hob die verbesserten räumlichen Bedingungen für den Sportunterricht hervor. Zugleich entstehe ein zeitgemäßer Raum, der Bewegung und gemeinschaftliches Miteinander am Schulstandort unterstütze.
Nach dem Schulbetrieb steht die Halle auch Hertener Sportvereinen zur Verfügung. Zu den künftigen Nutzerinnen und Nutzern gehören unter anderem der 1. Badminton-Club Herten e. V., Handball Westfalia Scherlebeck e. V. und die Hertener Löwen e. V.
Nachhaltige Energieversorgung und Barrierefreiheit
Bei der neuen Sporthalle wurde auch auf Nachhaltigkeit geachtet. Auf dem Dach sind 220 Photovoltaikmodule installiert. Die Anlage soll jährlich knapp 92.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Ein erheblicher Teil des Strombedarfs kann damit direkt vor Ort gedeckt werden; überschüssiger Strom kann in das öffentliche Netz eingespeist werden.
Zum Energiekonzept gehören außerdem eine moderne Lüftungsanlage und eine Dachbegrünung im Bereich der Nebenräume.
Die Sporthalle ist ebenerdig zugänglich und damit barrierefrei nutzbar.
Einzelne Arbeiten laufen weiter
Mit der Eröffnung beginnt die reguläre Nutzung der Halle. Parallel dazu werden noch einzelne Rest- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Hintergrund ist ein bereits entstandener Wasserrohrbruch, der zusätzliche Rückbau- und Trockenbaumaßnahmen erforderlich gemacht hat. Die Umkleiden stehen deshalb derzeit nur teilweise zur Verfügung. Die Arbeiten sollen so zügig wie möglich abgeschlossen werden.
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