Prisca Poguntke leitet die Gemeinschaftsgrundschule Eicken
Schulschach, sprachliche Bildung und individuelle Förderung gehören zu den Profil-Schwerpunkten
Seit dem 1. August 2026 leitet Prisca Poguntke die Gemeinschaftsgrundschule Eicken offiziell. Zuvor hatte sie die innerstädtische Schule bereits ein Jahr lang kommissarisch geführt. Als Startchancen-Schule verbindet die GGS Eicken nach eigenen Angaben Unterrichtsentwicklung mit der Gestaltung neuer Lern- und Lebensräume.
Schulentwicklung mit Blick auf Lernumgebung und Förderung
Die Schule arbeitet derzeit an mehreren Schwerpunkten, darunter sprachliche Bildung, individuelle Förderung und soziales Lernen. Nach Angaben der Schulleitung soll die Weiterentwicklung nicht beim Unterricht enden, sondern auch die schulische Umgebung einbeziehen. Im laufenden Schuljahr soll der Schulhof gemeinsam mit Kindern und Eltern weiterentwickelt werden. Geplant sind mehr Möglichkeiten für Bewegung und Spiel sowie Bereiche für Begegnung und Rückzug.
Prisca Poguntke betont, dass die Schule für die rund 250 Kinder möglichst gute Bedingungen für erfolgreiches Lernen schaffen wolle. Eine gute Schule brauche Förderung, verlässliche Beziehungen und eine Umgebung, in der Kinder sich gerne aufhalten und ihre eigenen Stärken entdecken können, so die Schulleiterin.
Schach fest im Schulalltag verankert
Ein besonderes Profilmerkmal der GGS Eicken ist das Schulschach. Der Impuls dafür kam den Angaben zufolge von den Kindern selbst. Aus dem anfänglichen Interesse entwickelte die Schule Schritt für Schritt ein Angebot, das inzwischen fest im Schulalltag verankert ist.
Schach wird an der GGS Eicken nicht nur in einer Arbeitsgemeinschaft angeboten. Es gibt eine tägliche Schachpause, Angebote für fortgeschrittene Spielerinnen und Spieler im Ganztag sowie verbindlichen Schachunterricht im Rahmen des Sportunterrichts. Zudem kooperiert die Schule mit dem Mönchengladbacher Schachverein 1878 e. V., nimmt regelmäßig an den Mönchengladbacher Schulschach-Stadtmeisterschaften teil und war im vergangenen Schuljahr auch bei der Landesmeisterschaft vertreten.
Alle schulischen Schachangebote sind für die Familien kostenfrei und richten sich an unterschiedliche Spielstärken. Nach Angaben der Schulleiterin soll jedes Kind die Möglichkeit haben, das Spiel kennenzulernen, unabhängig von Vorerfahrungen.
Die Schule verweist außerdem auf pädagogische Effekte des Schachs. Es fördere Konzentration, Ausdauer und strategisches Denken. Zugleich lernten die Kinder, Regeln einzuhalten, ihr Gegenüber zu respektieren, Entscheidungen zu treffen und mit Fehlern und Niederlagen umzugehen.
Für die Schulleiterin gehören diese Bereiche der Schulentwicklung zusammen. Entscheidend sei, dass Veränderungen am Ende bei den Kindern ankämen und für sie tatsächlich einen Unterschied machten.
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