Probealarm in Recklinghausen mit Corhelper-App zur Wiederbelebungswoche
Am 21. September werden um 11 Uhr registrierte Lebensretterinnen und Lebensretter testweise per Smartphone alarmiert, um die Systemfunktion zu prüfen.
Probealarm in der Corhelper-App am 21. September
Der Kreis Recklinghausen führt am Montag, 21. September, um 11 Uhr im Rahmen der bundesweiten Woche der Wiederbelebung einen Probealarm in der Corhelper-App durch. Alle in der App registrierten und freigeschalteten Lebensretterinnen und Lebensretter erhalten dann eine Test-Alarmierung direkt auf ihr Smartphone. Damit soll die Funktionalität des Systems überprüft und den registrierten Ersthelfern gezeigt werden, wie eine Alarmierung im Ernstfall abläuft.
App seit drei Monaten im Einsatz
Die App Corhelper wurde vor rund drei Monaten als Ergänzung zum Rettungsdienst bei Notfällen mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand eingeführt. Medizinisch geschulte Lebensretterinnen und Lebensretter können sich dort registrieren lassen. Sie werden alarmiert, sobald ein entsprechender Notruf eingeht und sie sich in der Nähe des Notfallortes befinden. Auf diese Weise können sie noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte lebensrettende Maßnahmen einleiten.
Mehr als 1400 Registrierungen, rund 860 freigeschaltet
In den ersten 90 Tagen haben sich nach Angaben des Kreises mehr als 1400 Nutzerinnen und Nutzer in der App registriert. Freigeschaltet sind rund 860, weil sie über die geforderte Qualifizierung verfügen und einen entsprechenden Nachweis hochgeladen haben. Bernd Krampe, Projektverantwortlicher beim Kreis Recklinghausen, weist darauf hin, dass nur diejenigen alarmiert werden können, die ihre Bescheinigungen oder Zeugnisse hochladen. Die Nachweise können auch nach der Registrierung in der App eingereicht werden. Zudem sei die Registrierung jederzeit möglich.
109 Einsätze in drei Monaten
Nach der ersten Auswertung wurden in den ersten drei Monaten 109 Einsätze über die Corhelper-App ausgelöst. 145 Mal haben Lebensretter Einsätze angenommen und Bürgerinnen und Bürgern mit Herz-Kreislauf-Stillstand geholfen. Es gab dabei Einsätze, bei denen kein Helfer oder nur ein Helfer in unmittelbarer Nähe war, ebenso wie Notfälle, bei denen die maximal vorgesehenen drei Lebensretter den Einsatz angenommen haben. Bis zum Eintreffen vergingen im Schnitt 4:28 Minuten. In den meisten Fällen waren die Helferinnen und Helfer vor dem Rettungsdienst vor Ort und konnten bereits lebenswichtige Maßnahmen ergreifen.
Weitere Informationen, ein ausführliches FAQ und den Link zur App stellt der Kreis Recklinghausen unter www.kreis-re.de/lebensretter bereit.
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