Rat gibt grünes Licht für dauerhaften Bau der 7. Gesamtschule

Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat am 14. Oktober den Durchführungsbeschluss für den dauerhaften Standort der 7. Gesamtschule an der Breite Straße gefasst. Die aktuelle Kostenberechnung beläuft sich auf rund 129 Millionen Euro. Tiefbau- und Gründungsarbeiten könnten voraussichtlich bereits im Dezember beginnen.
Derzeit werden 108 Schülerinnen und Schüler des ersten Jahrgangs im Interimsgebäude unterrichtet. Die Schule soll in den kommenden Jahren jeweils um einen weiteren Jahrgang wachsen. Der erste Bauabschnitt des dauerhaften Schulstandorts entsteht auf einer freien Teilfläche des Grundstücks.
Bau in mehreren Abschnitten
Am Schulgebäude selbst sollen die Arbeiten nach aktueller Planung im Herbst 2027 beginnen. Der erste Bauabschnitt soll zum Schuljahr 2029/30 fertig sein. Danach kann das Interim zurückgebaut werden; auf dessen Fläche ist der zweite Bauabschnitt vorgesehen. Die Gesamtfertigstellung ist für das Schuljahr 2031/32 geplant.
Lernbereiche und Sporthalle
Das Gebäude soll offene Lernbereiche, Differenzierungsräume und Rückzugsorte umfassen. Unterrichtsbereiche werden als „kleine Schulen in der Schule“ organisiert und durch flexible Mehrzweckflächen ergänzt. Fünf unterschiedlich hohe Gebäudeteile mit eigenen Innenhöfen sind über eine zentrale „Schulstraße“ verbunden. Im Mittelpunkt liegen Foyer, Forum und Mensa, die auch gemeinsam für größere schulische Veranstaltungen genutzt werden können.
In der sogenannten „Herzkammer“ sind unter anderem Mediathek und Bibliothek, ein Selbstlernzentrum, ein Psychomotorikraum sowie Räume für weitere Professionen vorgesehen. Hinzu kommen ein Pausen- und Spieleraum, eine Dreifachsporthalle und weitere Pausen-, Sport- und Aufenthaltsflächen. Die Sporthalle soll außerhalb der Schulzeiten auch Vereinen zur Verfügung stehen.