Schwimmfähigkeit in Mönchengladbach verbessert sich: Viertklässler mit weniger Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmern

Mönchengladbach: Schulschwimmen verbessert sich, Nichtschwimmer sinken auf 16,63 % in Klasse 4 und 14,07 % in Klasse 5.

Von Presse-Service.de2 Min. Lesezeit
Schwimmfähigkeit in Mönchengladbach verbessert sich: Viertklässler mit weniger Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmern

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Die Schwimmfähigkeit von Mönchengladbacher Schulkindern hat sich nach Angaben des Fachbereichs Schule und Sport weiter verbessert. Das zeigt die aktuelle Abfrage zum Ende des Schuljahres 2025/26. Vor allem bei den Viertklässlerinnen und Viertklässlern ist die Zahl der Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer auf 16,63 Prozent gesunken. Im Vorjahr hatte sie noch bei 17,94 Prozent gelegen. Damit wurde der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2022 erreicht.

Auch in den fünften Klassen ging der Anteil leicht zurück und liegt nun bei 14,07 Prozent nach 14,43 Prozent im Schuljahr 2024/2025. Zugleich stieg der Anteil der Kinder, die mindestens das Schwimmabzeichen Bronze erreicht haben. In den vierten Klassen liegt dieser Wert nun bei 39,34 Prozent und damit 4,89 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert von 34,5 Prozent. Bei den fünften Klassen erhöhte sich der Anteil um 5,76 Prozentpunkte auf 46,69 Prozent nach 40,93 Prozent.

In der Auswertung ist allerdings auch berücksichtigt, dass weitere Kinder schwimmen können, ohne ein Abzeichen abgelegt zu haben. Grundlage der Zahlen sind die Rückmeldungen von 36 Grundschulen mit insgesamt 2.532 Viertklässlerinnen und Viertklässlern sowie von 20 weiterführenden Schulen mit 2.097 Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern. Trotz der positiven Entwicklung bleibt aus Sicht der Stadt Handlungsbedarf: 421 Kinder verließen die Grundschule im vergangenen Schuljahr als Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer.

Schwimmassistenzen bleiben im Einsatz

Ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit ist das 2023 gestartete Projekt „Schwimmassistenz im Grundschulschwimmunterricht“. Bis zu 17 qualifizierte Schwimmassistenzen unterstützten dabei den Unterricht an bis zu 27 Grundschulen. Sie sollen Lehrkräfte dabei helfen, gezielter auf unterschiedliche Leistungsstände einzugehen und Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse im Wasser beim Schwimmenlernen zu unterstützen.

Mehrere Schulen melden laut Mitteilung zurück, dass ihre Ergebnisse ohne diese Unterstützung und weitere Angebote schlechter ausfallen würden. Nachdem das Projekt Anfang Juli von der städtischen Haushaltssperre betroffen war, ist die Fortführung für das Schuljahr 2026/27 nun gesichert. Die NEW AG konnte als Sponsor gewonnen werden. Parallel prüft die Stadt weitere Möglichkeiten, das Projekt außerhalb des städtischen Haushalts langfristig zu finanzieren.

Wasserzeit und bauliche Einschränkungen

Die Auswertung zeigt zudem, wie wichtig ausreichend Zeit im Wasser ist. An Grundschulen mit mindestens 35 Minuten reiner Wasserzeit pro Unterrichtsstunde liegt die durchschnittliche Nichtschwimmerquote bei 12,71 Prozent. Bei 25 bis 35 Minuten beträgt sie 22,03 Prozent. Ein ähnliches Bild ergibt sich an den weiterführenden Schulen.

Hinzu kommt derzeit die Baumaßnahme im Stadtbad Rheydt. Die NEW hat den betroffenen Schulen Ausweichmöglichkeiten in anderen Bädern angeboten. Dadurch steigt dort allerdings die Auslastung der Wasserflächen und Umkleiden.

Um die Situation nicht zusätzlich zu belasten, wird die „Woche des Schulschwimmens“ im Herbst 2026 ausgesetzt. Das Angebot bündelt normalerweise an fünf aufeinanderfolgenden Tagen eine intensive Schwimmförderung für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Für das kommende Jahr ist ein Nachholtermin vorgesehen.

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