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Warntag im Ennepe-Ruhr-Kreis: Gemeinsamer Test von Warnwegen

Beim bundesweiten Warntag haben Bund, Länder und Kommunen ihre Warnsysteme getestet.

Der Test fand am heutigen Donnerstag statt.

Im Ennepe-Ruhr-Kreis lösten die Stellen verschiedene Warnwege aus.

Heulende Sirenen gingen im Ennepe-Ruhr-Kreis an.

Warnhinweise erschienen auf Handys.

Warnmeldungen starteten in Warn-Apps.

Auch Radio und Fernsehen meldeten Warninformationen.

Digitale Anzeigetafeln zeigten Warninformationen an.

Martin Weber sagte, dass Sirenen ein wichtiges akustisches Signal sind.

Er sagte auch, dass Sirenen innerhalb von Gebäuden nicht überall gleich gut hörbar sind.

Er sagte weiter, dass digitale Warnwege Menschen besser erreichen können.

Er nannte Cell Broadcast und Warn-Apps als digitale Warnwege.

Cell Broadcast ist ein Warnsystem für Mobiltelefone.

Nach Angaben der Leitstelle habe das Zusammenspiel der Warnwege gut funktioniert.

Die Leitstelle sitzt im Schwelmer Kreishaus.

Dem Kreis liegen Hinweise auf einen Sirenenausfall vor.

Diese Hinweise liegen nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen nicht vor.

Es gab also keine belegten Ausfälle bei den Sirenen.

Der Kreis nannte Orte mit insgesamt 118 Sirenen.

Diese Orte sind Breckerfeld.

Diese Orte sind Ennepetal.

Diese Orte sind Gevelsberg.

Diese Orte sind Hattingen.

Diese Orte sind Herdecke.

Diese Orte sind Schwelm.

Diese Orte sind Sprockhövel.

Diese Orte sind Wetter an der Ruhr.

Diese Orte sind Witten.

Der Kreis bewertete auch die Kommunikation mit Behörden als positiv.

Die Behörden nutzten dafür rote Telefonleitungen.

Sie nutzten außerdem Satellitentelefone.

Der Kreis sagte, auf diese Technik müsse man bei einem großen Stromausfall zurückgreifen.

Ein großer Stromausfall würde auch übliche Kommunikationsnetze abschalten.

Abweichung beim Sirenentest

Der Kreis meldete eine versehentliche Abweichung im zeitlichen Ablauf.

Die Leitstelle steuerte die Sirenen um 11 Uhr zur Warnung an.

Die Leitstelle steuerte die Sirenen um 11.45 Uhr zur Entwarnung an.

Damit folgte die Leitstelle nach Kreisangaben dem Ablauf des bundesweiten Warntages.

Für Nordrhein-Westfalen sollte die landesweite Vorgabe gelten.

Diese Vorgabe sah drei Ansteuerungen für die Sirenen vor.

Die Ansteuerungen sollten um 11 Uhr erfolgen.

Die zweite Ansteuerung sollte um 11.05 Uhr erfolgen.

Die dritte Ansteuerung sollte um 11.10 Uhr erfolgen.

Der Kreis sagte, es gebe eine Abweichung von dieser Vorgabe.

Martin Weber kündigte eine Auswertung der Abweichung an.

Er sagte, die Auswertung fließe in die Vorbereitung künftiger Warntage ein.

Weber sagte auch, dass das Versehen die technische Bilanz nicht beeinflusst habe.

Warnung und richtiges Verhalten

Der Kreis stellte klar, dass Warnung nur der erste Schritt ist.

Die Warnung richtet sich unabhängig vom genutzten Weg an Bürgerinnen und Bürger.

Der Kreis sagte, dass Warnung Schutz vor Gefahren bringt.

Der Schutz betrifft auch Hab und Gut.

Der Kreis sagte, dass der zweite Schritt sofortige Information ist.

Die Menschen sollen Lage, Risiken und richtiges Verhalten prüfen.

Der Kreis empfahl eigenverantwortliche Vorsorge.

Eigenverantwortliche Vorsorge kann bei Stromausfällen helfen.

Sie kann auch bei Hochwasser helfen.

Sie kann auch bei Extremwetter helfen.

So sollen Menschen zunächst ohne unmittelbare Hilfe von Behörden auskommen.

So sollen Einsatzkräfte entlastet werden.

Der Kreis nannte dazu Ratgeber der Kreisverwaltung.

Der Kreis nannte auch Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe heißt BBK.

Hintergrund zum Warntag

Der Warntag startete in Nordrhein-Westfalen im September 2018.

Ursprünglich planten die Verantwortlichen landesweite Warntage im März und im September.

Seit 2020 findet der Warntag im September bundesweit statt.

Der nächste Warntag in Nordrhein-Westfalen ist für Donnerstag, 11. März 2027 geplant.

Weiterführende Informationen

Die Kreisverwaltung stellt die „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ bereit.

Der Link lautet www.en.kreis.de.

Das BBK bietet den Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ an.

Der Link lautet www.bbk.bund.de.

Der Ratgeber ist im Bereich „Warnung & Vorsorge“ abrufbar und bestellbar.