Witten: Fachkräfte wollen Hilfen für junge Menschen besser verzahnen

Rund 70 Fachkräfte aus Witten tauschten sich bei einer Netzwerktagung über bessere Unterstützung für junge Menschen auf dem Weg in Ausbildung und Beruf aus.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit

Wer in Witten beim Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf Unterstützung braucht, hat mitunter mit mehreren Stellen zu tun. Damit deren Angebote besser ineinandergreifen, kamen am 22. September rund 70 Mitarbeitende zu einer gemeinsamen Netzwerktagung zusammen.

Vertreten waren die Agentur für Arbeit Hagen, das Jobcenter Ennepe-Ruhr und das Amt für Jugendhilfe und Schule der Stadt Witten. Im Ratssaal ging es darum, den Austausch zwischen den Fachkräften zu stärken und gemeinsame Abläufe an den Schnittstellen der Rechtskreise SGB II, SGB III und SGB VIII weiterzuentwickeln.

Die Teilnehmenden lernten die verschiedenen Arbeitsbereiche kennen und diskutierten anhand gemeinsamer Fälle konkrete Herausforderungen. Auf dem Programm standen außerdem Informationen zur „Neuen Grundsicherung“ im SGB II, die Arbeit der Streetworkerinnen und Streetworker in Witten sowie Projekte und Angebote der Jugendberufsagentur.

Die Zusammenarbeit funktioniere bereits in vielen Bereichen gut, zugleich gebe es Abläufe und Schnittstellen, die noch besser aufeinander abgestimmt werden könnten, teilte der Ennepe-Ruhr-Kreis mit. Das Format soll künftig wiederholt werden, um den Austausch fortzusetzen und die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln.

„Je besser die beteiligten Fachkräfte miteinander vernetzt sind, desto leichter können junge Menschen die Unterstützung bekommen, die sie tatsächlich benötigen“, sagte Oliver Rosenow, Teamleiter in der Jugendberufsagentur Witten.

Artikel teilen:

Quellen & Infos

Verantwortung

Redaktionell verantwortlich
Konrad Mayer

Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

Datenschutz