Rund 350 Menschen verabschiedeten sich von Rolf Zimmermann

Rund 350 Menschen nahmen in Vogelsang Abschied von Rolf Zimmermann, dem langjährigen DRK-Geschäftsführer und Mitbegründer des Rotkreuz-Museums.

Von ProfiPress1 Min. Lesezeit
Bei Einbruch der Dunkelheit liefen sie in einem gemeinsamen Lichterzug entlang der Einrichtungen und Projekte, die auf seine Ideen und Visionen zurückgehen.

Foto: Niklas Rose/DRK-Kreisverband Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Foto: Niklas Rose/DRK-Kreisverband Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Rund 350 Menschen haben in Schleiden-Vogelsang Abschied von Rolf Zimmermann genommen. Der ehemalige Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Euskirchen und Mitbegründer des Rotkreuz-Museums Vogelsang war am 13. September im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit gestorben.

Unter den Gästen waren haupt- und ehrenamtliche Rotkreuzler, langjährige Wegbegleiter, Vertreter aus Politikexterner Link, öffnet ein neues Fenster und Gesellschaft sowie Angehörige anderer Hilfsorganisationen und Freunde des Roten Kreuzes aus aller Welt. Die öffentliche Abschiedsfeier wurde von den Verantwortlichen des „Rotkreuz-Museum vogelsang ip e. V.“ gemeinsam mit dem Kreisverband organisiert.

Begegnungen und gemeinsame Erinnerungen

Auf klassische Trauerreden und einen offiziellen Festakt verzichteten die Organisatoren. Stattdessen standen persönliche Begegnungen im Mittelpunkt. Bei Kaffee und Kuchen erzählten die Gäste von gemeinsamen Erlebnissen und erinnerten an Zimmermanns Ideen, seine Hartnäckigkeit und seine Fähigkeit, Menschen zu begeistern.

In Räumen der Rotkreuz-Akademie konnten Besucher Originalvideos, Podcasts mit Zimmermanns Stimme, Fotografien und Interviews ansehen und hören. Außerdem gab es Gelegenheit, persönliche Botschaften zu schreiben oder zu malen.

Lichterzug zum Rotkreuz-Museum

Bei Einbruch der Dunkelheit zogen nahezu alle Gäste mit brennenden Kerzen von der Akademie zum Museum. Der Lichterzug folgte der Tradition der internationalen Rotkreuzbewegung und führte über die „One Mile for Future“, an der mehrere Rotkreuz-Einrichtungen auf dem Gelände liegen. Für ältere und mobilitätseingeschränkte Teilnehmende stand ein Shuttle bereit.

Am Museum begleitete die „Weilerswist and District Pipe Band“ den Abschluss mit einem Dudelsack-Konzert. Simon Jägersküpper, Geschäftsführer des Museumsvereins und Organisator der Feier, erzählte dort die Kindergeschichte „Der Baum der Erinnerung“. Bei Suppe und Gesprächen klang der Abend aus.

Zimmermann hatte sich mehr als fünf Jahrzehnte dem Roten Kreuz gewidmet und die Entwicklung des Kreisverbandes sowie Vogelsangs über Jahrzehnte mitgeprägt. Sein Lebensmotto lautete: „Das Leben ist schön!“

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