Bochum baut erste Veloroute aus

Bochum startet den Ausbau der Veloroute 1 auf der Widumestraße, verbindet Innenstadt und Riemke, sorgt für sichere, fahrradfreundliche Wege und stärkt den Radverkehr.

Von Redaktion Bochum2 Min. Lesezeit
Bochum baut erste Veloroute aus

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Am 6. Mai 2025 hat in Bochum der Spatenstich für ein wichtiges Infrastrukturprojekt stattgefunden: Die Stadt startet mit dem Ausbau ihrer ersten Veloroute. Der Fokus liegt dabei zunächst auf der innerstädtischen Widumestraße, die zum Ausgangspunkt für eine künftige fahrradfreundliche Verbindung zwischen Innenstadt und Riemke wird.

Meilenstein für den Radverkehr

Mit dem Ausbau der Veloroute 1 verfolgt Bochum das Ziel, den Radverkehr im Stadtgebiet deutlich zu stärken und sicherer zu machen. Zu den geplanten Maßnahmen zählen:

  • Anbringen von Markierungen und neuer Beleuchtung
  • Umfangreiche Tiefbau- und Asphaltarbeiten
  • Installation moderner Verkehrszeichen und Ampelanlagen
  • Sanierung und Entsiegelung von Fahrbahnen und Gehwegen
  • Nach Abschluss des ersten Ausbauschritts wird die knapp vier Kilometer lange Trasse eine attraktive Alternative zur Herner Straße bieten. Sie verbindet künftig zentrale Punkte wie das „Urban Green“ am Hausacker, das Bergbaumuseum und die Technische Hochschule entlang der U-35-Haltestellen. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke betont: „Velorouten sollen Radfahrende sicher und leicht an ihre Ziele in Bochum bringen.“

    Finanzierung und Zeitplan

    Die Kosten für den 1,65 Kilometer langen Abschnitt bis zu den Grummer Teichen belaufen sich derzeit auf rund 2,7 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen bis Ende August abgeschlossen sein. Im Anschluss ist der weitere Ausbau in Richtung Riemke geplant. Um die Finanzierung zu sichern, strebt die Stadt eine Förderquote von bis zu 90 Prozent an.

    Die Streckenführung im Überblick

    Die Veloroute 1 führt über bestehende Straßenverläufe, darunter:

    • Europaplatz
    • Widumestraße
    • Lessingstraße
    • Vierhausstraße
    • Wielandstraße
    • Agnesstraße
    • Zukünftig wird die Route als Fahrradstraße ausgeschildert und bietet Radfahrerinnen und Radfahrern laut Stadt ausdrücklich Vorrang. Innovative, intelligente Ampelanlagen sollen erkennen, wenn sich Radfahrende nähern, und für eine sichere Querung sorgen.

      Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmenden

      Nicht nur Radfahrende profitieren von dem Ausbau. Auch der Fußverkehr wird gefördert: Barrierefreie Zugänge und sanierte Gehwege sind Teil des Maßnahmenpakets. Ergänzend wird eine solarbetriebene Radzählstelle errichtet, um das Radverkehrsaufkommen transparent darzustellen.

      Der Baubeginn an der Widumestraße markiert den Auftakt für weitere fahrradfreundliche Entwicklungen in Bochum. Nach erfolgreichem Abschluss sollen weitere Abschnitte zügig folgen und dem Radverkehr in der Stadt neue Perspektiven eröffnen.

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