Virtuell für mehr Medienkompetenz
Bochumer Aktionslabor fördert kritisches Denken mit VR, Games und Expertenführungen am 11. April

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Das Bewusstsein für die Bedeutung von Nachrichten- und Informationskompetenz rückt immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus. Mit dem Aktionslabor „interaktives“ bieten die Volkshochschule (vhs) und die Stadtbücherei Bochum eine innovative Möglichkeit, sich auf ganz neue Weise mit der Thematik auseinanderzusetzen. Am Freitag, dem 11. April, erhalten Interessierte von 14 bis 15.30 Uhr im Forum des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der aktuellen Ausstellung.
Über das Aktionslabor: Medienkompetenz spielerisch erleben
Gefördert von der ZEIT Bucerius Brost-Stiftung verfolgt das Aktionslabor das Ziel, die Medienkompetenz der Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu stärken. Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen unserer Zeit: Wie erkennt man verlässliche Nachrichten? Was steckt hinter der zunehmenden Verbreitung von Desinformation und wie kann man ihr begegnen?
Durch interaktive Formate, darunter Virtual-Reality-Erfahrungen und innovative Games, werden journalistische Prinzipien nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erfahrbar gemacht. So entsteht ein Raum für Reflexion über eigenes Informationsverhalten und den Austausch zu Möglichkeiten, Medien- und Informationskompetenz als Basis einer widerstandsfähigen Demokratie zu fördern.
Expertenwissen und Austausch auf Augenhöhe
Bei der Veranstaltung stehen drei ausgewiesene Fachfrauen bereit, um Fragen zu beantworten und Impulse zu geben:
Im Fokus stehen dabei Themen wie algorithmische Verzerrungen, die Vertrauenskrise in Medien und der Zugang zu Menschen, die bislang wenig Berührungspunkte mit journalistischen Inhalten hatten.
Format und Ablauf: Offenheit und niedrigschwelliger Zugang
Das Format ist bewusst niedrigschwellig konzipiert – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bereits zu Beginn erhalten die Teilnehmenden spannende Hintergrundinformationen zur Entwicklung der Ausstellung und zur Wirkung solcher partizipativen Angebote.
Der offene Austausch steht im Vordergrund: Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, mitzudiskutieren und sich über die Rolle von Nachrichtenkompetenz in einer demokratischen Gesellschaft auszutauschen.
Verbindung von Theorie und Praxis
Besonders hervorzuheben sind die spielerischen Elemente des Aktionslabors. Virtuelle und interaktive Formate verdeutlichen zentrale Arbeitsweisen des Journalismus und laden dazu ein, das eigene Medienverhalten kritisch zu hinterfragen. Damit adressiert das Aktionslabor nicht nur medienaffine Besucher, sondern möchte auch diejenigen erreichen, die bislang wenig Kontakt mit journalistischen Inhalten hatten.
Bedeutung für die Demokratie
Informationen gezielt zu hinterfragen und ein Verständnis für Medienprozesse zu entwickeln, sind wichtige Bausteine einer demokratischen Gesellschaft. Die Veranstaltung leistet damit einen wertvollen Beitrag, um aktuellen Herausforderungen wie Desinformation und Vertrauensverlust in klassische Medien entgegenzuwirken.
Die eingebetteten Austauschformate und die Offenheit für alle Interessierten stärken das Bewusstsein dafür, wie wichtig Medien- und Informationskompetenz heute ist.
Weitere Hinweise
Fotos zur Veranstaltung sind der Pressemitteilung beigefügt. Der Bildnachweis liegt bei Laura Müller.
Weitere Informationen finden Bürgerinnen und Bürger auf den städtischen Kanälen.
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