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Kreis Mettmann tritt dem Landesprogramm zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bei

Charta „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“: Pflege-Guides in Verwaltungsgebäuden und bereitgestelltes Infomaterial

Von Redaktion LK Mettmann11.09.26, 18:32

Kreis Mettmann tritt Landesprogramm zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bei

Der Kreis Mettmann unterstützt seine Mitarbeitenden künftig gezielt bei der Vereinbarkeit von Beruf und der Pflege von Angehörigen und ist dem Landesprogramm zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege beigetreten. Mit der Charta „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ zeichnet das Land Nordrhein-Westfalen Unternehmen, Behörden und Organisationen aus, die sich in diesem Bereich besonders engagieren.

Am Freitag, 11. September 2026, gab NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann in den Räumen der Regiobahn in Mettmann gemeinsam mit Kreisdirektor Philipp Gilbert offiziell den Startschuss für das Landesprogramm beim Kreis Mettmann. Landrätin Dr. Bettina Warnecke hatte die Charta bereits zuvor unterschrieben.

Pflege-Guides als Ansprechpartner in allen Verwaltungsgebäuden

In allen Verwaltungsgebäuden des Kreises sollen künftig geschulte Pflege-Guides als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Sie unterstützen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Orientierung. Das Land stellt dafür zudem Infomaterial bereit, das die Pflege-Guides in Gesprächen mit Beschäftigten ausgeben können.

Landrätin Dr. Bettina Warnecke würdigte das Engagement der Mitarbeitenden, die zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben die Verantwortung als Pflege-Guides übernehmen. Sie betonte, dass diese einen wichtigen Beitrag zu einem unterstützenden Miteinander in der Kreisverwaltung leisteten.

Bereits vorhandene Unterstützung für Beschäftigte

Nach Angaben des Kreises wurden die Beschäftigten in den vergangenen Jahren bereits durch verschiedene Arbeitszeitmodelle unterstützt. Dazu zählen flexible Arbeitszeiten, kurzfristige Freistellungen oder längere Pflegezeiten, die individuell angepasst werden können. Außerdem richtet der Kreis Mettmann regelmäßig den Tag der pflegenden Angehörigen aus.

Neben dem Kreis Mettmann haben auch die Kreishandwerkerschaft, der VRR und die Regiobahn die Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unterzeichnet.

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NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann mit Unterzeichnern der Charta „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ in Mettmann. Von links: Rolf Ommen, Götz Nink (beide Regiobahn), Kreisdirektor Philipp Gilbert (Kreis Mettmann), Simon Taps ( Kreishandwerkerschaft) , Oliver Wittke (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) und NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.
NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann mit Unterzeichnern der Charta „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ in Mettmann. Von links: Rolf Ommen, Götz Nink (beide Regiobahn), Kreisdirektor Philipp Gilbert (Kreis Mettmann), Simon Taps ( Kreishandwerkerschaft) , Oliver Wittke (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) und NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.Foto: Kreis Mettmann

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