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Wanderschafherde in der Hildener Heide: Moorschnucken und Ziegen beweiden Magerrasen-, Heide- und Moorflächen
Vom 29. bis 30. August 2026 startet wieder eine Wanderschafherde.
Die Wanderschafherde startet in der Hildener Heide.
In der Hildener Heide sollen Schafe und Ziegen Magerrasenflächen beweiden.
Außerdem sollen Schafe und Ziegen Heideflächen beweiden.
Außerdem sollen Schafe und Ziegen Moorflächen beweiden.
Die Beweidung dauert laut Angaben der Biologischen Station Haus Bürgel sieben.
Die Beweidung dauert laut Angaben der Biologischen Station Haus Bürgel zehn Tage.
Das Ziel ist die Pflege landschaftstypischer Vegetation.
Das Ziel ist auch das Zurückdrängen unerwünschter Gehölze.
Pflege für die Kulturlandschaft
Die Heideflächen am Hildener Sandberg sind keine ursprüngliche Naturlandschaft.
Die Heideflächen sind laut Biologischer Station Haus Bürgel eine Kulturlandschaft.
Die Kulturlandschaft entstand durch jahrhundertelange Nutzung.
Die Kulturlandschaft entstand auch durch Beweidung.
Schafe und Ziegen fressen laut Station Gräser.
Schafe und Ziegen fressen laut Station jungen Baumaufwuchs.
Schafe und Ziegen fressen laut Station Brombeeren.
Schafe und Ziegen fressen laut Station andere Pflanzen.
Ohne Beweidung würden diese Pflanzen die Heide sonst überwuchern.
Die Heidepflanzen werden laut Station angeknabbert.
Die Heidepflanzen treiben laut Station von unten wieder aus.
Ohne diese Beweidung würden die Flächen zunehmend verbuschen.
Ohne diese Beweidung würden sich die Flächen zu Wald entwickeln.
Die Heideflächen rund um den Hildener Sandberg gelten als einzigartig.
Das sagt laut Kreis Mettmann der Hildener Sandberg.
Die Heideflächen sind laut Kreis Mettmann ein kulturhistorisch wichtiger Lebensraum.
Der Lebensraum trägt die Grundlage für viele spezialisierte Arten.
Diese Arten sind an sandige und nährstoffarme Böden angepasst.
- genannt werden Besenheide
- genannt werden Glockenheide
- genannt werden verschiedene Ginsterarten
- genannt werden Heidenelke
- genannt werden Gagelstrauch
- genannt werden Moorlilie
Laut Kreis Mettmann leben dort auch seltene Tierarten.
Laut Kreis Mettmann lebt dort die Zauneidechse.
Laut Kreis Mettmann leben dort zahlreiche Wildbienenarten.
Laut Kreis Mettmann leben dort zahlreiche Heuschreckenarten.
Diese Arten finden dort geeignete Lebensräume.
Wanderschafherde seit 2002 im Einsatz
Um diese Artenvielfalt zu erhalten, pflegt man die Heide seit 2002.
Dafür nutzt man eine Wanderschafherde.
Die Schäfer ziehen jedes Jahr vom Rhein.
Die Schäfer ziehen durch Naturschutzgebiete der Bergischen Heideterrasse.
Während der Tour beweiden sie unter anderem die Hildener Heide.
Während der Tour beweiden sie unter anderem die Ohligser Heide.
Während der Tour beweiden sie unter anderem das Further Moor.
Die Herde hat laut Text rund 500 bis 600 Moorschnucken.
Moorschnucken gelten als kleine und genügsame Schafrasse.
Moorschnucken sind laut Text hornlos.
Die Herde hat außerdem etwa 50 Ziegen.
Hinweise für Besucherinnen und Besucher
Für eine sichere Beweidungsphase sperrt man Wanderwege kurzfristig.
Die Sperrungen sollen für Schafe, Hunde und Menschen gelten.
Die Sperrungen sollen laut Text sicher und stressfrei verlaufen.
Hundehalterinnen und Hundehalter werden gebeten, ihre Hunde anzuleinen.
Die Bitte gilt während des Aufenthalts der Herde.
Die Anleinpflicht soll im gesamten Gebiet gelten.
Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Mettmann stellt neue Infotafeln auf.
Die Infotafeln informieren rund um den Sandberg.
Die Infotafeln informieren über die Besonderheiten der Heideflächen.
Die Infotafeln informieren auch über die Beweidung.
Bei Rückfragen während der Beweidung erreicht man die Biologische Station Haus Bürgel.
Die Telefonnummer ist 0211 9961212.