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Warntag im Kreis Mettmann: Sirenen und Warnsysteme im Test
Test am Warntag im Kreis Mettmann
Im Kreis Mettmann werden am Donnerstag, 10. September, Sirenen getestet.
Die Tests gehören zum bundesweiten Warntag.
Auch weitere Warnsysteme werden im Kreis Mettmann getestet.
Ablauf der Sirenensignale ab 11 Uhr
Ab 11 Uhr löst die Leitstelle des Kreises die Sirenensignale aus.
Die Sirenen warnen die Bevölkerung.
Die Sirenen entwarnen die Bevölkerung ebenfalls.
Verbreitung über Apps und Mobilfunk
Testwarnungen werden zusätzlich über Smartphone-Apps verbreitet.
Die Tests nutzen auch den Mobilfunkdienst Cell Broadcast.
Geeignete Mobiltelefone lösen dabei auch ohne installierte Programme einen Alarm aus.
Umstellung auf neue Hochleistungssirenen
Der Kreis Mettmann stellte nach mehrjährigen Arbeiten das Warnnetz um.
Das Warnnetz wird in weiten Teilen durch neue Hochleistungssirenen ersetzt.
Laut Mirko Braunheim sind 94 von geplanten 122 Anlagen installiert.
Mirko Braunheim leitet die Stabsstelle Bevölkerungsschutz beim Kreis Mettmann.
Das Projekt soll in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Gründe für die Modernisierung
Die Modernisierung schließt auch bestehende Lücken im Warnsystem.
Der Kreis sieht Sirenensignale als maßgebliche Warnmöglichkeit.
Ton der Sirenen und besondere Situation nachts
Mirko Braunheim sagte, der Ton solle Aufmerksamkeit erregen.
Der Ton soll die Bevölkerung gegebenenfalls aus dem Schlaf wecken.
Nachts sind laut Braunheim im Normalfall Fernseher und Radio ausgeschaltet.
Das Handy kann nach Aussage von Braunheim zudem abgeschaltet sein.
Der Heulton der Sirene ist davon unabhängig.
Probealarm in genauem Zeitplan
Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton.
Der Dauerton bedeutet im Ernstfall Entwarnung.
Danach folgt eine fünfminütige Pause.
Anschließend beginnt ab 11.06 Uhr ein einminütiger Heulton.
Der Heulton klingt auf und abschwellend.
Das Warnsignal weist laut Text bei einem echten Notfall hin.
Es weist laut Text auf eine Gefahrenlage hin.
Nach einer weiteren fünfminütigen Pause endet der Probealarm.
Um 11.12 Uhr folgt ein einminütiger Entwarnungsdauerton.
Was Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall tun sollen
Bürgerinnen und Bürger sollen bei einer Auslösung geschlossene Räume aufsuchen.
Sie sollen Türen und Fenster geschlossen halten.
Sie sollen außerdem das Radio einschalten.
Informationen bei akuten Gefahren
Bei akuten Gefahren geben Hörfunkanstalten Informationen.
Das gilt konkret für Radio Neandertal und WDR 2.
Die Sendungen enthalten auch Verhaltenshinweise.
Der Kreis Mettmann kann das Programm von Radio Neandertal unterbrechen.
Der Kreis kann selbst Informationen einsprechen.
Diese Möglichkeit wird am Warntag getestet.
Hinweis zur Notrufnutzung
Die Bürgerinnen und Bürger sollen Notrufnummern 110 und 112 nur im Notfall wählen.
Apps und Cell Broadcast beim Warntag
Am Warntag werden Warn-Apps angezeigt.
Die Apps sind Nina, Katwarn und Biwapp.
Per Cell Broadcast wird ein Probealarm angezeigt.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aktiviert den Probealarm zentral.
Auch im Kreis Mettmann werden bei Schadensereignissen Warnungen auf diesem Weg verbreitet.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Warntag und zu den Sirenensignalen gibt es unter www.warnung.nrw.