ABC-Übung in Fretter: Rund 260 Einsatzkräfte trainierten den Ernstfall

Rund 260 Einsatzkräfte probten am 17. Oktober bei einer ABC-Übung in Fretter den Ernstfall. Das Szenario umfasste Rauch und Gefahrstoffaustritt.

Von Redaktion LK Olpe1 Min. Lesezeit

Rund 260 Einsatzkräfte mit etwa 60 Fahrzeugen haben am Samstag, 17. Oktober, bei einer ABC-Übung in Fretter den Ernstfall trainiert. Beteiligt waren der Kreis Olpe, die Gemeinde Finnentrop, die MAXAM Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster GmbH sowie Organisationen aus Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz.

Während der Übung gewährleisteten zusätzlich rund 60 Feuerwehrleute den Grundschutz für einen möglichen realen Ernstfall in der Gemeinde Finnentrop und der Stadt Lennestadt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich einen Einblick in die technische Ausstattung der beteiligten Organisationen verschaffen.

Rauchentwicklung und Gefahrstoffaustritt als Szenario

Unter dem Übungstitel „Rauch statt Knall“ probten die Einsatzkräfte Abläufe der Zusammenarbeit. Das Szenario spielte bei MAXAM Deutschland in Fretter: Bei einem Brand entstand starker Rauch. Ein Mitarbeiter bemerkte ihn bei Verladearbeiten mit einem Gabelstapler, erschrak und fuhr gegen einen abgestellten Behälter. Daraufhin traten Gefahrstoffe aus.

Die Feuerwehr Finnentrop rückte zunächst von drei Standorten aus. Weitere Notrufe führten zur Alarmierung zusätzlicher Kräfte. Absperrpunkte auf dem Gebiet von Finnentrop und Lennestadt wurden besetzt; Warnfahrzeuge informierten die Bevölkerung.

Organisationen aus mehreren Kommunen beteiligt

Mitwirkende waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Finnentrop, Attendorn und Lennestadt sowie ABC-Einheiten aus dem Kreis Olpe, der Rettungsdienst des Kreises, das Deutsche Rote Kreuz (Kreisverband Olpe), der Malteser Hilfsdienst (Stadtgliederung Olpe), das Technische Hilfswerk mit den Ortsverbänden Attendorn, Lennestadt und Olpe sowie das Ordnungsamt der Gemeinde Finnentrop.

Brandamtmann Thomas Krippendorf vom Fachdienst „Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst“ des Kreises Olpe hatte die Übung geplant und organisiert. Die Einheiten hätten sehr gut kooperiert, sagte er. Die Übung habe zugleich an verschiedenen Stellen Verbesserungspotenzial aufgezeigt. Krippendorf wertet die Abläufe nun aus.

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