Aktion „DANKE an die Blaulichtfamilie“ soll weitergehen

Der Schützenverband im Rhein-Kreis Neuss setzt die Aktion „DANKE an die Blaulichtfamilie“ fort und plant Lehrgänge für Fahnenschwenker.

Von Redaktion LK Rhein-Kreis Neuss1 Min. Lesezeit
V.r.: Bezirksbundesmeister Thomas Schröder, Landrätin Katharina Reinhold und der stellvertretende Bezirksbundesmeister Jörn Neßlinger wollen die Aktion „DANKE an die Blaulichtfamilie“ fortsetzen.

© Wolfgang Walter Photography – Foto: W. Walter / Rhein-Kreis Neuss

© Wolfgang Walter Photography – Foto: W. Walter / Rhein-Kreis Neuss

Der Bezirksverband Neuss im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und Landrätin Katharina Reinhold wollen die Aktion „DANKE an die Blaulichtfamilie“ fortsetzen. Bei einem Zwischenfazit verwiesen sie auf Fahnen bei Festzügen, Ehrungen für Einsatzkräfte und weitere geplante Aktivitäten.

Die Initiative war im Frühling unter der Schirmherrschaft der Landrätin für den Rhein-Kreis Neuss gestartet. Sie soll die Verbundenheit mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen ausdrücken und deren Einsatz bei Schützenfesten würdigen. Nach Angaben des Bezirksverbandes erhielten 18 Mitgliedsbruderschaften Schwenkfahnen; Einsatzkräfte wurden bei Schützenfesten auf der Bühne geehrt.

Lehrgänge für Fahnenschwenker geplant

Bezirksbundesmeister Thomas Schröder sagte, die Fahnen sollten auch künftig bei Schützenfesten und Festzügen eingesetzt werden. Die Initiative solle langfristig in der Jugendarbeit des Bezirksverbandes verankert werden. Dafür sind im kommenden Winter und Frühjahr spezielle Lehrgänge für Fahnenschwenker vorgesehen, in denen auch die Inhalte der Kampagne thematisiert werden.

Feuerwehren aus Meerbusch, Kaarst, Neuss, Grevenbroich und Dormagen machten die Botschaft nach Angaben des stellvertretenden Bezirksbundesmeisters Jörn Neßlinger mit eigenen Filmen in sozialen Medien bekannt. Auch eine Großfackel beim Neusser Bürgerschützenfest stellte die Aktion in den Mittelpunkt.

Schröder und Neßlinger wurden Anfang Oktober mit der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Die Ehrung würdigte ihr Engagement für Respekt und Anerkennung gegenüber Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei. Laut Pressemitteilung ist die Medaille die höchste Auszeichnung für Nicht-Feuerwehrangehörige in Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

Artikel teilen:

Quellen & Infos

Verantwortung

Redaktionell verantwortlich
Konrad Mayer

Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

Datenschutz