Aktionstag im Rhein-Kreis Neuss stellte Hilfen für psychische Gesundheit vor

Der Rhein-Kreis Neuss zieht eine positive Bilanz des ersten Aktionstags zur psychischen Gesundheit. 19 Einrichtungen präsentierten Hilfen und Angebote.

Von Redaktion LK Rhein-Kreis Neuss1 Min. Lesezeit
Kreisgesundheitsamtsleiterin Barbara Albrecht, Kreisgesundheitsdezernent Sebastian Johnen und Psychiatriekoordinatorin Daniela Boué beim Aktionstag im Kreishaus.

Foto: S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss

Foto: S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss zieht eine positive Bilanz seines ersten Aktionstags zur psychischen Gesundheit. Die Veranstaltung fand im Kreishaus Neuss statt und stellte regionale Unterstützungsangebote sowie Möglichkeiten der Teilhabe vor. Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ standen Information, Begegnung und der Abbau von Vorurteilen gegenüber psychischen Erkrankungen im Mittelpunkt.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ stellten sich 19 Einrichtungen und Organisationen aus dem Rhein-Kreis Neuss vor. Sie präsentierten Angebote aus den Bereichen Beratung, psychosoziale Unterstützung, Selbsthilfe, Teilhabe und psychische Gesundheit. Besucherinnen und Besucher konnten sich über konkrete Hilfen informieren und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus der Region kennenlernen.

Zum Programm gehörten Impulse des „Happyologen“ Patrik Wenke zu Glück und Lebenszufriedenheit, Informationen der Betreuungsbehörde der Stadt Neuss zu Vorsorgevollmacht und rechtlicher Betreuung sowie ein Beitrag von Andrea Holthuysen zum Thema „Innere Balance finden“. Der Autor Jens Jüttner las aus seinem Buch „Als ich aus der Zeit fiel“ und sprach über eigene Erfahrungen mit psychischer Erkrankung. Außerdem lud ein Lachyoga-Angebot zum Mitmachen ein.

Der Aktionstag war Teil der bundesweiten Woche der seelischen Gesundheit, die laut Mitteilung noch bis zum 20. Oktober dauert. Ihr diesjähriger Schwerpunkt liegt auf dem Thema Antistigma. Psychische Erkrankungen können jeden Menschen treffen und sind häufig mit Vorurteilen und Ausgrenzung verbunden.

Die Veranstaltung sollte auch den beteiligten Einrichtungen Gelegenheit geben, sich untereinander zu vernetzen und bestehende Kooperationen auszubauen. Der Kreis sieht den Aktionstag als Beitrag dazu, Vorurteilen und Berührungsängsten entgegenzuwirken und den Blick auf Menschen und ihre individuellen Lebenssituationen zu richten.

Der Kreis dankte den beteiligten Einrichtungen, Referierenden und Mitwirkenden sowie den Besucherinnen und Besuchern für ihren Beitrag zum Austausch und zur offenen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Bereits am 2. Oktober berichteten wir über die Ankündigung des Aktionstags und das damalige Programmexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

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