Jugendblasorchester aus dem Rhein-Kreis Neuss begeistert bei drei Konzerten in Südfrankreich

Das Jugendblasorchester der Musikschule Rhein-Kreis Neuss kehrte nach drei Konzerten in Südfrankreich und einem Besuch der Raumfahrt-Ausstellung in Toulouse zurück.

Von Redaktion LK Rhein-Kreis Neuss2 Min. Lesezeit
Das Jugendblasorchester der Musikschule Rhein-Kreis Neuss besuchte Carbonne, die Partnerstadt von Korschenbroich, während einer Konzertreise.

Foto: Musikschule Rhein-Kreis Neuss

Foto: Musikschule Rhein-Kreis Neuss

Mit drei Konzerten und vielen Eindrücken aus Südfrankreich ist das Jugendblasorchester der Musikschule Rhein-Kreis Neuss von einer knapp einwöchigen Reise zurückgekehrt. Die Gruppe aus 31 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen reiste in der ersten Herbstferienwoche rund 1.200 Kilometer nach Latrape nahe Carbonne.

Dort empfingen Vertreterinnen und Vertreter der „Jumelage“, die die Städtepartnerschaft zwischen Carbonne und Korschenbroich pflegt, die Reisenden. Auch das Ehepaar, das die Unterkunft in einem ehemaligen Konvent betreibt, hieß die Gruppe willkommen.

Konzerte in Rieux-Volvestre und Carbonne

Nach der Ankunft probte das Orchester zunächst gemeinsam. Am Nachmittag gab es das erste Konzert: Es fand in einer Einrichtung für Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen in Rieux-Volvestre statt. Besonders bekannte Stücke wie eine Sammlung von Disney-Melodien begeisterten das Publikum, berichtete Orchesterleiter Wilhelm Junker.

Bei einem weiteren Konzert in einem Seniorenheim in Carbonne stimmten einige Zuhörerinnen und Zuhörer spontan in ein Potpourri französischer Kinderlieder ein. Auch die Auftritte eines Alphornquartetts, in dem Junker selbst mitspielte, kamen gut an.

Zum musikalischen Höhepunkt wurde ein gemeinsames Konzert mit dem französischen Ensemble „Les Diatoniks“ in Carbonne. Zum Finale spielten beide Ensembles eine Ballade für Solo-Alphorn und Orchester, die Junker komponiert hatte. Er übernahm auch den Solopart.

Raumfahrt und französische Küche

Abseits der Konzerte besuchte die Gruppe die „Cité de l’espace“ in Toulouse. Dort erlebten die Teilnehmenden unter anderem den simulierten Start einer Mondmission. Außerdem empfing der Bürgermeister von Carbonne das Orchester im Rathaus; auf dem Wochenmarkt lockten französische Spezialitäten.

Die Jumelage lud die Gruppe zu einem Restaurantbesuch ein. Zusätzlich wurde sie täglich in der Unterkunft verpflegt. Bei französischer Küche genossen die Reisenden den Blick über die hügelige Landschaft des Volvestre bis zu den Pyrenäen.

Am Ende der Reise waren laut Mitteilung vor allem zwei Sätze immer wieder zu hören: „Ich möchte noch gar nicht nach Hause“ und „Ich möchte auf jeden Fall noch einmal wiederkommen“.

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