Rhein-Kreis Neuss übergibt Zeitungsnachdruck von 1974 ans Haus der Geschichte NRW

Ein gerahmter Nachdruck eines Zeitungsartikels von 1974 ergänzt die Sammlung des Hauses der Geschichte NRW. Der Rhein-Kreis Neuss übergab das „Objekt des Ortes“ zum Abschluss einer Ausstellung im Kreishaus. Der Beitrag der Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 31. Dezember 1974 behandelte die damals bevorstehende kommunale Neugliederung. Der Nachdruck wurde im A3-Format angefertigt.
Überreicht wurde das Exponat von Sebastian Johnen, Dezernent für Bildung, Kultur, Soziales, Jugend und Gesundheit des Rhein-Kreises Neuss. Entgegengenommen hat es Dr. Jürgen Peter Schmied, Kurator der Dauerausstellung und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Sammlungen des Hauses der Geschichte NRW.
Die Ausstellung im Kreishaus war bis zum 17. Oktober zu sehen. Am selben Tag fand dort ein „Sammelsamstag“ statt: Bürgerinnen und Bürger konnten historisch interessante Gegenstände mitbringen, deren Geschichten erzählen und sich mit Fachleuten austauschen. Das Haus der Geschichte NRW sammelt Erinnerungen und Exponate für sein geplantes Museum zur Landesgeschichte, das 2030 in Düsseldorf eröffnen soll.
Auch die Ausstellung „MuseumMobil“ des Hauses der Geschichte NRW war in Neuss zu sehen: bis zum 18. Oktober auf dem Freithof vor dem Zeughaus. Sie gehörte zum Begleitprogramm der Bildungskonferenz „Demokratiebildung – Haltung stärken. Extremismus vorbeugen. Gesellschaft gestalten“, die der Rhein-Kreis Neuss am 7. Oktober im Zeughaus ausrichtete.
Weitere Hintergründe zur Ausstellung und zum „Sammelsamstag“ finden sich in unserem früheren Bericht über das MuseumMobil in Neussexterner Link, öffnet ein neues Fenster.