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Schulstart im Rhein-Kreis Neuss: Tipps für einen gelungenen Übergang ins erste Schuljahr
Im Rhein-Kreis Neuss startet für 4.682 Erstklässlerinnen und Erstklässler ein neuer Lebensabschnitt.
Der Beginn liegt nach dem Ende der Sommerferien.
Der Schulpsychologische Dienst des Rhein-Kreises Neuss gibt dazu Hinweise.
Die Hinweise sollen Eltern und Kinder bei der Einschulung unterstützen.
Gespräche vor der Einschulung
Die Leiterin des Schulpsychologischen Dienstes heißt Daniela Frimmersdorf.
Sie ist Diplom-Psychologin.
Frimmersdorf rät Eltern, ihre Kinder nach Erwartungen zu fragen.
Eltern sollen dabei mögliche Befürchtungen ansprechen.
Eltern sollen auch die positiven Dinge ansprechen, auf die sich Kinder freuen.
Frimmersdorf empfiehlt zudem einen Hinweis auf vertraute Hilfe.
In der Schule gibt es erwachsene Vertrauenspersonen.
Diese Vertrauenspersonen helfen Kindern und unterstützen sie.
Der Dienst hält zudem Paten für hilfreich.
Schulneulinge können Kinder aus höheren Klassen kennen lernen.
Diese Kinder können als Paten begleiten.
Frimmersdorf nennt auch positive Schulerfahrungen der Eltern.
Diese Erfahrungen können Mut machen.
Mut entsteht durch gelungene Problemlösungen mit gutem Ausgang.
Feste Tagesroutinen geben Orientierung
Der Schulpsychologische Dienst empfiehlt feste Routinen im Familienalltag.
Die Routinen sollen den Alltag planbar machen.
Das Kind soll sich dabei selbstständig beteiligen.
Dazu gehören selbstständiges Zähneputzen, Anziehen und Frühstücken.
Außerdem gehört das Packen des Tornisters dazu.
Eltern sollen dafür ein angemessenes Zeitfenster einplanen.
Eltern sollen dabei Hektik vermeiden.
Das Herauslegen der Kleidung kann bereits am Abend erfolgen.
Auch das Packen des Tornisters kann am Abend passieren.
So entlastet der Abend den Morgen.
Die Vorhersehbarkeit der Abläufe schafft Sicherheit.
Sie gibt Kindern Orientierung.
Routinen können mit Abbildungen sichtbar gemacht werden.
Eltern können Abbildungen an der Kinderzimmertür nutzen.
In der Schule hängt ein Tagesablauf in Bildform.
Der Tagesablauf zeigt Fächer und Pausen.
Der Dienst rät dazu, diese Hilfen auch zu Hause zu nutzen.
Lernen zu Hause in ruhiger Atmosphäre
Der Schulpsychologische Dienst empfiehlt eine feste Lernzeit zu Hause.
Diese Zeit soll Stille und Konzentration fördern.
Die Lernumgebung soll ruhig und angenehm sein.
Handys sollten dabei ausgeschaltet sein.
Auch der Fernseher soll ausgeschaltet sein.
Bilder können beim Lernen helfen.
Bilder sollen die Reihenfolge der Lerninhalte zeigen.
Frimmersdorf empfiehlt eine gemeinsame Vereinbarung zur Dauer.
Die Eltern und das Kind sollen die Lerneinheit vorher festlegen.
Der Dienst nennt dafür Sanduhren als Beispiel.
Der Dienst nennt auch sogenannte Timetimer als Beispiel.
Solche Geräte machen die Zeitspanne sichtbar.
Schulweg frühzeitig üben
Der Schulpsychologische Dienst rät, den Schulweg frühzeitig zu üben.
Eltern sollen den Weg mit dem Kind gemeinsam gehen.
Eltern sollen das am Nachmittag oder am Wochenende machen.
Eltern sollen dabei auf besonders gefährliche Verkehrssituationen hinweisen.
In der ersten Zeit sollen Eltern den Schulweg begleiten.
Danach sollen sie den Schulweg schrittweise früher beenden.
So wird das Kind nach und nach selbstständiger.
Der gemeinsame Schulweg mit Klassenkameraden ist wichtig.
Er unterstützt Freundschaften und Verabredungen.
Kinder sind nach dem Weg zu Fuß oft wacher.
Sie sind dadurch häufig besser aufnahmefähig als im Auto.
Der Grund liegt in der frischen Luft.
Umstellungsprobleme in den ersten Wochen
Der Schulpsychologische Dienst beschreibt Umstellungsprobleme als möglich.
Er nennt Schwierigkeiten mit dem Schulalltag in den ersten Wochen.
Der Dienst rät Eltern zu Ruhe.
Eltern sollen außerdem den Kontakt zur Klassenlehrkraft suchen.
Gemeinsam mit dem Kind sollen Eltern besprechen, was hilft.
So kann das Kind sich besser auf Unterricht und Schule einlassen.
Eine Anwesenheit der Eltern im Schulgebäude ist dabei nicht vorgesehen.
Der Dienst verweist auf Trennungen aus der Kitazeit.
Kinder kennen zeitweilige Trennungen bereits aus der Kita.
Der Dienst empfiehlt auch Gespräche über Hilfe aus der Kita.
Eltern sollen mit dem Kind besprechen, was in der Kita geholfen hat.