Drohnenübung am Rursee erprobt Suche und Gefahrenaufklärung

Die FLE der StädteRegion Aachen und die DLRG trainierten am Rursee mit Drohnen, Sonar und Tauchroboter die Suche nach Vermissten.

Von Redaktion LK Städteregion Aachen1 Min. Lesezeit

Die Ferngesteuerte Lage- und Erkundungseinheit (FLE) der StädteRegion Aachen und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben am Rursee zwei Tage lang gemeinsame Einsatzabläufe trainiert. Zum Einsatz kamen Drohnen, ein Tauchroboter und Sonar. Geübt wurde auch in der Woffelsbacher Bucht bei Nacht.

Ein Szenario umfasste die Suche nach einem gekenterten Boot und zwei vermissten Personen. Dafür wurden Übungspuppen im Wasser sowie verdeckt am Ufer platziert. Die Einsatzkräfte sollten sie mit den verfügbaren technischen Mitteln lokalisieren.

In einem weiteren Szenario simulierten die Beteiligten einen Stoffaustritt unter Wasser. Kleine Luftblasen an der Oberfläche waren aus der Luft zu erkennen; anschließend untersuchte ein Tauchroboter die Stelle und barg das Behältnis. Die Übung sollte zeigen, wie sich die unterschiedlichen Erkundungsmöglichkeiten verbinden lassen.

Bei Dunkelheit bietet Wärmebildtechnik zusätzliche Möglichkeiten, zugleich erschwert die große Wasserfläche die Arbeit der Einsatzkräfte. Die FLE ist eine 2019 gegründete Spezialeinheit der Feuerwehren in der StädteRegion Aachen. Sie zählt inzwischen mehr als 40 Einsatzkräfte und verfügt über vier professionelle Fluggeräte sowie eine Wasserdrohne.

Die Erkenntnisse aus der Übung sollen in die weitere Ausbildung einfließen. Die gemeinsame Ausbildung soll fortgesetzt werden; weitere Übungstermine sind für 2027 vorgesehen.

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