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Förderantrag für den Glasfaserausbau in Herzogenrath und Würselen

Förderantrag für den Glasfaserausbau

Die StädteRegion Aachen reichte einen Förderantrag ein.

Der Antrag gilt für rund 2.500 Adressen in Herzogenrath und Würselen.

Die StädteRegion Aachen nutzt dafür die Gigabit-Förderung des Bundes.

Das Programm heißt „Graue-Flecken-Programm“.

Der Antrag soll eine Lücke beim Glasfaserausbau schließen.

Diese Lücke entstand nach dem Rückzug der Firma Unsere Grüne Glasfaser.

Die Firma heißt Unsere Grüne Glasfaser und trägt die Abkürzung UGG.

UGG zog sich aus den beiden Kommunen zurück.

Die StädteRegion nennt Gesamtkosten von rund 7,3 Millionen Euro.

Der Bund soll 50 Prozent der Kosten fördern.

Das Land Nordrhein-Westfalen soll weitere 35 bis 45 Prozent fördern.

Den Rest tragen Herzogenrath und Würselen.

Gefördert werden Adressen ohne wirtschaftlichen Ausbau.

Ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch Kommunikationsunternehmen lohnt sich dort in der Regel nicht.

Ursprünglich plante UGG den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in beiden Kommunen.

UGG zog sich nach Angaben der StädteRegion im Frühjahr 2026 zurück.

Die StädteRegion musste den Förderantrag fristgerecht einreichen.

Die Frist lag beim Bund am 15. September 2026.

Nur so konnte der Antrag in das Programm aufgenommen werden.

Gemeinsamer Antrag und Frist

Die StädteRegion Aachen kontaktierte nach eigenen Angaben die beiden Kommunen sofort.

Die StädteRegion schlug Hilfe bei der Antragstellung vor.

Herzogenrath und Würselen stimmten einer Kooperation zu.

Auch der Städteregionstag schloss sich nach Angaben der StädteRegion an.

Die Kooperationsvereinbarung sieht einen gemeinsamen Förderantrag vor.

Die StädteRegion stellt den Antrag gemeinsam.

Der gemeinsame Förderantrag wurde am Freitag, 4. September 2026, eingereicht.

Die StädteRegion reichte den Antrag beim Bund ein.

In den kommenden Monaten soll eine Entscheidung über den Antrag kommen.

Wenn der Bund fördert, folgen weitere Schritte.

Dann folgt die Ausschreibung der Maßnahmen.

Außerdem folgt die Abstimmung eines genauen Zeitplans.

Für die Umsetzung nennt die StädteRegion einen Zeitraum von rund drei Jahren.

Reaktionen aus Herzogenrath und Würselen

Der Vorsitz im Städteregionsrat heißt Dr.

Tim Grüttemeier.

Dr.

Tim Grüttemeier sprach von einem „Kraftakt“.

Er sprach auch von einer „Punktlandung“.

Er sagte, die Zeit sei sehr knapp gewesen.

Die StädteRegion musste den Förderantrag schnell fertigstellen.

Dazu gehörte das verpflichtende Markterkundungsverfahren.

Dr.

Tim Grüttemeier zeigte sich zuversichtlich.

Er hoffe auf einen Zuschlag für den Ausbau.

Ziel sei, möglichst alle Haushalte schnell anzuschließen.

Der Bürgermeister von Würselen heißt Roger Nießen.

Roger Nießen verwies auf schnelles Handeln nach dem Rückzug von UGG.

Er sagte, er freue sich über die gemeinsame Arbeit.

Er nannte die Zusammenarbeit mit Herzogenrath und der StädteRegion Aachen.

Er sagte, der Förderantrag sei in kurzer Zeit fertig geworden.

Nun will die Stadt auf eine positive Bundesentscheidung warten.

Die Entscheidung soll Versorgungslücken in Würselen schließen.

Außerdem soll sie den Glasfaserausbau in Würselen voranbringen.

Der Bürgermeister von Herzogenrath heißt Dr.

Benjamin Fadavian.

Dr.

Benjamin Fadavian nannte den Glasfaserausbau eine zentrale Zukunftsaufgabe.

Er meinte die Aufgabe gilt für Herzogenrath und die Region.

Er sagte, eine leistungsfähige digitale Infrastruktur stärke die Wirtschaft.

Er sagte, sie mache die Kommunen attraktiver.

Er sagte, sie schaffe Voraussetzungen für die Zukunft.

Er sagte, der Antrag bringe sie dem flächendeckenden Ausbau näher.

Jetzt werde auf eine positive Rückmeldung des Bundes gehofft.

So soll der Ausbau möglichst bald starten.

Weitere Glasfaser-Ausbauarbeiten laufen parallel

In beiden Kommunen laufen weiterhin eigenwirtschaftliche Ausbauten.

Die Deutsche Telekom führt diese Ausbauten aus.

In Würselen betrifft das vor allem Würselen-Mitte.

In Würselen betrifft das auch Bardenberg.

In Würselen betrifft das auch Broichweiden.

In Herzogenrath wird in Merkstein ausgebaut.

In Herzogenrath wird außerdem in Kohlscheid-Klinkheide ausgebaut.