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Haushalt 2026 für den Kreis Wesel genehmigt
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Haushalt 2026 genehmigt.
Der Kreis Wesel kann seine Maßnahmen und Investitionen 2026 umsetzen.
Haushalt 2026: Zahlen und Ergebnis
Der Haushaltsplan 2026 sieht Gesamterträge von rund 883 Millionen Euro vor.
Der Haushaltsplan 2026 sieht Gesamtaufwendungen von rund 921,3 Millionen Euro vor.
Der Plan berücksichtigt einen globalen Minderaufwand von 10,3 Millionen Euro.
So entsteht ein geplanter Jahresfehlbetrag von rund 28 Millionen Euro.
Der Kreis kann den Fehlbetrag vollständig über die Ausgleichsrücklage decken.
Die allgemeine Rücklage muss für das Jahresergebnis 2026 nicht genutzt werden.
Aussagen der Verantwortlichen
Regierungspräsident Thomas Schürmann nannte die Lage finanziell schwierig.
Er sagte, viele Kommunen und Kreise hätten erhebliche finanzielle Herausforderungen.
Schürmann betonte die Genehmigung als Grundlage für Aufgaben und Investitionen.
Landrat Ingo Brohl bewertete den genehmigten Haushalt als wichtig.
Er nannte den Haushalt auch als Sicherheit für die geplanten Schritte.
Brohl sagte, der Kreis wolle Maßnahmen wie geplant umsetzen.
Er verwies auf die historisch niedrige Hebesatzlinie von 36,4 Prozent.
Brohl kündigte an, weiter an einem freiwilligen Haushaltssicherungskonzept zu arbeiten.
Hebesätze und Umlagen 2026
Der Hebesatz der allgemeinen Kreisumlage liegt 2026 bei 36,4 Prozent.
Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Die Kreisumlage bringt 2026 rund 338,4 Millionen Euro ein.
Der Kreis erhebt damit Mittel von den kreisangehörigen Kommunen.
Die Jugendamtsumlage steigt von 25,25 Prozent auf 26,1 Prozent.
Die Jugendamtsumlage gilt damit für das Jahr 2026.
Der Kreis erhebt 2026 eine ÖPNV-Umlage für den öffentlichen Personennahverkehr.
Die ÖPNV-Umlage liegt bei insgesamt rund 7,97 Millionen Euro.
Ab 2026 werden erstmals 50 Prozent der Aufwendungen für XBus-Linien berücksichtigt.
Die XBus-Linien gehören zur ersten Stufe.
Die Verteilung richtet sich nach Nutz-Kilometerleistungen.
Sie richtet sich auch nach Linienvereinbarungen.
Für die Straßenbahnlinie 903 gilt eine differenzierte Umlage seit 2019.
Auch diese Umlage passt der Kreis für 2026 an.
Die Stadt Dinslaken zahlt 2026 einen Anteil von 80 Prozent.
Dieser Anteil betrifft die entsprechenden Betriebskosten der Linie 903.
Für die Stadt ergibt sich ein Betrag von rund 468.000 Euro.
Schwerpunkt bei Investitionen
Der Kreis setzt in der Finanzplanung weiterhin auf Investitionen in Baumaßnahmen.
Eine geplante Zentralisierung des Berufskollegs Dinslaken steht dabei im Mittelpunkt.
Finanzplanung bis 2029
Der Kreis rechnet auch in den kommenden Jahren mit negativen Jahresergebnissen.
Diese Zahlen beziehen sich auf Beträge vor Abzug des globalen Minderaufwands.
Für 2027 erwartet der Kreis einen Fehlbetrag von rund 34,3 Millionen Euro.
Für 2028 erwartet der Kreis einen Fehlbetrag von rund 26,7 Millionen Euro.
Für 2029 erwartet der Kreis einen Fehlbetrag von rund 20,2 Millionen Euro.
Nach der derzeitigen Finanzplanung wird die Ausgleichsrücklage bis 2029 aufgebraucht sein.
Im Jahresabschluss 2026 soll der Kreis einen Betrag von rund 1,08 Millionen Euro ausbuchen.
Der Betrag geht auf finanzielle Belastungen durch die Corona-Pandemie zurück.
Der Betrag geht auch auf finanzielle Belastungen durch den Krieg gegen die Ukraine zurück.
Die Ausbuchung soll keine Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2026 haben.