Aachener Seniorin verliert sechsstelligen Betrag an Betrüger

Eine Seniorin aus Aachen verlor durch einen Schockanruf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Von Redaktion Aachen1 Min. Lesezeit
Verkehrsunfall

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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Eine Seniorin aus Aachen ist am Freitag, 16. Oktober, durch einen Schockanruf um einen niedrigen sechsstelligen Geldbetrag betrogen worden. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Nach Angaben der Polizei behauptete eine Anruferin, der Sohn der Frau habe im Ausland einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Damit er freigelassen werde, müsse sie eine Kaution zahlen. Die Seniorin übergab an ihrer Haustür in der Straße Rosberg zunächst einen vierstelligen Geldbetrag an einen Mann. Kurze Zeit später kam dieser zurück und erklärte, die Kaution reiche nicht aus. Daraufhin händigte ihm die Frau einen weiteren, nun sechsstelligen Betrag aus. Erst später bemerkte sie den Betrug.

Polizei sucht Zeugen

Der Mann, der das Geld entgegennahm, soll etwa 20 bis 25 Jahre alt und rund 1,53 Meter groß sein. Er habe längere, rötliche Haare gehabt und eine Baseballkappe getragen. Wer in der Nähe des Tatorts verdächtige Personen oder Vorfälle beobachtet hat, kann sich bei der Kriminalpolizei melden: zu den Bürozeiten unter 0241-9577 31301, außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210. Hinweise und Dateien wie Fotos oder Videos können auch über die Internetwache der Polizei NRWexterner Link, öffnet ein neues Fenster übermittelt werden.

Polizei rät zu Rücksprache und Vorsicht

Bei solchen Anrufen geben sich Täter laut Polizei häufig als Polizeibeamte, Staatsanwälte, Ärzte oder Bankmitarbeiter aus. Sie schildern ein besorgniserregendes Ereignis und setzen Betroffene unter Druck, Geld zu zahlen oder Wertsachen herauszugeben. Die Polizei rät, ruhig zu bleiben, sich nicht drängen zu lassen und das Gespräch zu beenden. Betroffene sollten sich anschließend an ihre Familie oder eine Vertrauensperson wenden und die Polizei unter der Notrufnummer 110 informieren.

Die Polizei empfiehlt außerdem, mit Familie, Freunden und Bekannten über die Betrugsmasche zu sprechen und sowohl jüngere als auch ältere Menschen im persönlichen Umfeld zu warnen.

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