Fünf Festnahmen bei Durchsuchungen in vier NRW-Städten

Bei Durchsuchungen in Ahlen, Hamm, Sendenhorst und Lüdinghausen hat die Polizei Münster fünf Tatverdächtige festgenommen. Die Maßnahmen fanden am Mittwoch, 21. Oktober, parallel zu einem deutschlandweiten Einsatz unter Federführung der Polizei Aschaffenburg statt.
Die Polizei Münster durchsuchte insgesamt 15 Objekte. Gegen die fünf Männer im Alter zwischen 35 und 53 Jahren lagen bereits Haftbefehle vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster erließ das Amtsgericht Münster am 21. und 22. Oktober Untersuchungshaftbefehle. Die Tatverdächtigen sitzen inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.
In dem Verfahren geht es um den Verdacht der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung, insbesondere im Zusammenhang mit sogenannten Stellvertreterprüfungen, sowie um den Verdacht des Einschleusens von Ausländern. Eine der durchsuchten Wohnungen diente offenbar als eine Art Fälscherwerkstatt. Die Einsatzkräfte stellten unter anderem Mobiltelefone, Laptops und gefälschte Dokumente sicher.
Unabhängig von den bundesweiten Maßnahmen führten die Polizei Münster und die Polizei Warendorf seit 2025 ein eigenes Ermittlungsverfahren mit gleichem Sachzusammenhang. Die Ermittlungen einer beim Polizeipräsidium Münster eingerichteten Ermittlungskommission dauern an.
Weitere Informationen zum deutschlandweiten Einsatz veröffentlicht die Polizei Bayernexterner Link, öffnet ein neues Fenster.