Bonn prüft P+R-Angebot auf der Strombrücke

Die Stadt Bonn prüft mit der Autobahn GmbH, ob Teile der Strombrücke vorübergehend als Park-and-Ride-Angebot genutzt werden können.

Von Redaktion Bonn1 Min. Lesezeit

Teile der Strombrücke könnten vorübergehend als Park-and-Ride-Angebot genutzt werden. Die Stadt Bonn tauscht sich dazu mit der Autobahn GmbH aus. Die konkrete Ausgestaltung sowie die verkehrlichen und technischen Voraussetzungen sind noch zu prüfen.

Nach ersten Überlegungen könnten Fahrzeuge über die Anschlussstelle Bonn-Beuel auf die Brücke fahren und auf beiden Seiten der Strombrücke abgestellt werden. Die neue Treppenanlage und die Rampe für den Fuß- und Radverkehr am Bonner Rheinufer würden einen direkten Umstieg auf Busse und Straßenbahnen im Bereich der Römerstraße und der Graurheindorfer Straße ermöglichen.

Die Stadt hatte den Vorschlag bereits im Frühsommer entwickelt und inzwischen grob skizziert. Das mögliche Angebot soll Pendlerinnen und Pendlern eine zusätzliche Umstiegsmöglichkeit auf den öffentlichen Nahverkehr bieten und den Straßenverkehr im Stadtgebiet entlasten.

Die Idee ist Teil weiterer Maßnahmen, die eine städtische Taskforce prüft, um die Auswirkungen der Sperrung der Nordbrücke auf den Verkehr zu verringern. Über vorherige Schritte der Taskforce, darunter Anpassungen für Bus- und Radverkehr, berichteten wir bereits in unserem Bericht zum Maßnahmenpaket für Nordbrücke und Oxfordstraßeexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

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