Bücher verbieten? Podiumsdiskussion am 14. Oktober in der Stadtbibliothek Bonn

Am 14. Oktober 2026 diskutiert die Stadtbibliothek Bonn „Bücher verbieten?“ – Anmeldung bis zur Teilnahme per E-Mail oder Telefon erforderlich.

Von Redaktion Bonn1 Min. Lesezeit
Stadtbibliothek

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Podiumsdiskussion zu „Bücher verbieten?“ in der Stadtbibliothek Bonn

Der Förderverein Stadtbibliothek Bonn und die Stadtbibliothek Bonn laden am Mittwoch, 14. Oktober 2026, von 19:00 bis 20:30 Uhr zu einer kostenfreien Podiumsdiskussion in den Großen Saal des Hauses der Bildung ein. Unter dem Titel „Bücher verbieten? Bibliotheken im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Zensur“ geht es um Zensur, Informationsfreiheit und Meinungsfreiheit in Bibliotheken.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie mit umstrittenen Werken umgegangen wird, wer über Auswahl und Zugänglichkeit von Büchern entscheidet und wo die Grenzen der Meinungsfreiheit liegen. Anlass sind auch Debatten um sogenannte „Book Bans“ in den USA.

Eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0228 ‒ 77 22 77. Sie ist per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0228 ‒ 77 22 77 möglich.

Diskussion mit Gästen aus Bibliothek, Wissenschaft und Verlag

Nach einer Einführung durch Dr. Ursula Hassel diskutieren Prof. Dr. Claudia Frick vom Institut für Informationswissenschaft der TH Köln, Helga Albrecht von der Stadtbibliothek Bonn und Dr. Alexander Behrens vom Dietz Verlag. Die Moderation übernimmt Michael Lobeck. Auch das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen.

Dr. Ursula Hassel betont: „Bibliotheken sind demokratische Orte des freien Wissenszugangs. Wenn auch bei uns der Druck wächst, bestimmte Inhalte zu hinterfragen, müssen wir als Gesellschaft darüber diskutieren, was genau mit Informations- und Meinungsfreiheit gemeint ist und wie wir sie in Bibliotheken garantieren können“.

Sie ergänzt: „Wir möchten mit dieser Veranstaltung den Dialog eröffnen und zeigen, dass eine lebendige Demokratie vom Austausch über unterschiedliche Perspektiven lebt.“

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