Kennedybrücke: Busse sollen künftig auf der Gleistrasse fahren

Bonn verbreitert den Gleisbereich auf der Kennedybrücke für Linienbusse. Die nächtlichen Arbeiten beginnen am 1. November und sollen bis 29. November 2026 dauern.

Von Redaktion Bonn1 Min. Lesezeit
Linienbus im Stadtverkehr an einem nicht identifizierbaren Ort.

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Auf der Kennedybrücke sollen Linienbusse künftig die Trasse von Stadt- und Straßenbahnen mitnutzen. Dafür verbreitert die Stadt Bonn den mittleren Verkehrsbereich. Die Arbeiten beginnen am Sonntagabend, 1. November, und sollen spätestens am Sonntag, 29. November 2026, abgeschlossen sein.

Arbeiten nachts zwischen 21 und 4 Uhr

Gebaut wird ausschließlich nachts, jeweils zwischen 21 und 4 Uhr. Bordsteine und Pflasterstreifen werden zunächst entfernt und durch Asphaltflächen ersetzt. In einem zweiten Bauabschnitt sollen transportable Leitwände etwas weiter nach außen versetzt werden. Sie trennen den Bereich für den öffentlichen Nahverkehr vom übrigen Verkehr.

Dadurch wächst die Breite des Gleisbereichs von 5,80 auf 7,50 Meter. Linienbusse sollen sich dort künftig problemlos begegnen können. Die Baukosten betragen knapp 913.000 Euro.

Mehr Zuverlässigkeit zwischen Bonn und Beuel

Die Änderung soll den Busverkehr zwischen dem Bertha-von-Suttner-Platz in Bonn und dem Konrad-Adenauer-Platz in Beuel in beiden Richtungen zuverlässiger und pünktlicher machen. Die Kennedybrücke gehört zu einer der beiden Hauptrouten über den Rhein, die seit der Sperrung der Nordbrücke genutzt werden.

Bei den Arbeiten kommen unter anderem Fräsen, Walzen und Straßenfertiger zum Einsatz. Deshalb ist mit erhöhter Geräuschbelastung zu rechnen; lärmintensive Arbeiten sind jedoch nicht in jeder Nacht erforderlich. Die Stadt verteilt am 26. und 27. Oktober Informationsschreiben an Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Kennedybrücke.

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