Adenauerallee wird wieder vierspurig: Arbeiten dauern rund acht Wochen
Auf der Bonner Adenauerallee soll ab Montag, 14. September 2026, wieder eine vierspurige Verkehrsführung eingerichtet werden. Die dafür nötigen Markierungs- und Beschilderungsarbeiten dauern nach Angaben der Stadt – bei passender Witterung – rund acht Wochen. Hintergrund ist die Sperrung der Nordbrücke: Die zusätzliche Fahrspur soll die wichtige Nord-Süd-Verbindung leistungsfähiger machen.
Radverkehr wird teilweise umgeleitet
Für die neue Verkehrsführung entfernt die Stadt die bestehenden Radfahrstreifen auf der Bundesstraße 9 in beiden Richtungen. Richtung Süden entsteht zwischen Koblenzer Tor und Weberstraße ein Schutzstreifen. Ab der Weberstraße bis zum Bundeskanzlerplatz darf der Radverkehr künftig nicht mehr auf der Fahrbahn fahren.
In Richtung Norden gilt das Fahrbahnverbot zwischen Bundeskanzlerplatz und Weberstraße. Zwischen Weberstraße und Erster Fährgasse wird ebenfalls ein Schutzstreifen markiert.
Stadtauswärts führt die ausgeschilderte Ausweichroute ab Weberstraße über Niebuhrstraße, Kaiserstraße, Katharina-Focke-Straße und Coburger Straße zurück auf die B9. Stadteinwärts stehen zwei Routen zur Wahl: über Kaiserstraße, Niebuhrstraße und Weberstraße oder über Heussallee, Karl-Carstens-Straße, Dahlmannstraße, Wilhelm-Spiritus-Ufer und Zweite Fährgasse.
Tempo 30 wird ausgeweitet, Parkplätze entfallen
Im Bereich Adenauerallee 12 wird die Tempo-30-Strecke von rund 150 auf etwa 300 Meter verlängert. Sie gilt zwischen 7 und 19 Uhr und wird auch in der Gegenrichtung erweitert. Damit will die Stadt insbesondere die Schulwegsicherheit erhöhen.
In einzelnen Abschnitten entfallen Parkmöglichkeiten. Grund ist der vorgeschriebene Sicherheitsabstand von 75 Zentimetern zu parkenden Fahrzeugen, der bei der geänderten Verkehrsführung nicht überall eingehalten werden kann.
Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmenden, auf die neue Beschilderung und die geänderte Verkehrsführung zu achten.