Wissenschaftlicher Beirat begleitet geplanten Umzug der Bonner Gedenkstätte

Bonns wissenschaftlicher Beirat beriet am 5. Oktober über Fördermittel und die nächsten Schritte für die geplante Gedenkstätte und das NS-Dokumentationszentrum im Kloster Endenich.

Von Redaktion Bonn1 Min. Lesezeit
KI-Symbolbild: Forscherin betrachtet ein Probengefäß neben einem Mikroskop in einem generischen Hochschullabor.

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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Der wissenschaftliche Beirat für die Bonner Gedenkstätte und das NS-Dokumentationszentrum begleitet die geplante Einrichtung am historischen Ort im Kloster in Endenich. Bei seiner Sitzung am Montag, 5. Oktober, im Alten Rathaus beriet das im Juni 2026 vom Rat der Stadt Bonn berufene Gremium über die nächsten Schritte des Projekts und die Gewinnung von Fördermitteln.

Der Beirat soll die Stadt in inhaltlichen, organisatorischen und finanziellen Fragen unterstützen. Fördermittel sollen die finanzielle Handlungsfähigkeit des Projekts stärken. Ein weiteres Thema waren die anstehenden Schritte auf dem Weg zum Umzug an den neuen Standort.

Den Vorsitz führt Dr. Stefan Mühlhofer, Direktor der Kulturbetriebe der Stadt Dortmund und Vorsitzender des Arbeitskreises Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen. Stellvertretende Vorsitzende ist Prof. Dr. Christine Krüger vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Dem Beirat gehören Fachleute aus Wissenschaft und Gedenkstättenarbeit sowie unter anderem Vertreter der Bonner Synagogengemeinde, des Stadtdekanats und des Fördervereins an.

Sport- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger sagte, der Beirat sei „eine starke Stimme für die Zukunft der Bonner Erinnerungskultur“. Mühlhofer erklärte, er sei froh, dass das Projekt weiterverfolgt werde und trotz der angespannten Haushaltslage auf einem guten Weg sei.

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