Therapiehunde begleiten Kinder in Jugendamt und Kita
Therapiehündin Nala begleitet Sarah Kuttenkeuler bei ihrer Arbeit im Jugendamt der Stadt Dülmen. Die Golden-Doodle-Hündin ist bei vielen Terminen dabei – im Büro, bei Familien und in der Schule.
Besonders in Gesprächen mit Kindern kann Nala den Zugang erleichtern. „Gerade mit Kindern, die schlimme Erfahrungen gemacht haben, kommen wir so leichter ins Gespräch. Sie überlegen zum Beispiel, was Nala braucht, damit es ihr gut geht. Auf diese Weise fällt es den Kindern dann leichter über ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu sprechen“, sagt Kuttenkeuler.
In ihrem Rucksack hat sie ein Vorstellungsbuch mit Welpenfotos, einen Kommandowürfel und weitere Spiele und Materialien. Mit einem Stofftier, der „Übungs-Nala“, üben Kinder, wie sie Kontakt zu einem Hund aufnehmen und an welchen Stellen sie ihn berühren dürfen.
Yuna gehört zum Alltag im Michael-Kindergarten
Auch im Michael-Kindergarten ist regelmäßig ein Therapiehund zu Gast: Die Australian-Shepherd-Hündin Yuna begleitet Erzieherin Pia Brockmann. Yuna hat ihre Ausbildung zum Therapiehund vor einem Jahr abgeschlossen. Im Kita-Alltag kann sie den Kindern helfen, stressige oder beängstigende Situationen besser zu bewältigen. „Die Kinder freuen sich immer riesig, wenn Yuna mit dabei ist“, sagt Brockmann.
Zum Außengelände des Michael-Kindergartens gehören außerdem Ponys und Schafe. Therapiehunde kommen auch in Schulen, Kindergärten, Alten- und Pflegeheimen sowie Hospizen zum Einsatz. Sie können dabei helfen, Bindungen aufzubauen und die emotionale und soziale Entwicklung zu unterstützen.