Düsseldorf-Mörsenbroich: Bis zu 2.700 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen
Bei Sondierungsarbeiten in Düsseldorf-Mörsenbroich ist eine amerikanische Fünf-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie soll am Donnerstag, 22. Oktober 2026, im Laufe des Nachmittags entschärft werden. Bis spätestens 14.30 Uhr müssen dafür alle Wohnungen in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle an der Sankt-Franziskus-Straße verlassen sein. Betroffen sind bis zu 2.700 Menschen. Die Stadt appelliert an die Bewohnerinnen und Bewohner, den Evakuierungsaufforderungen zügig zu folgen.
Die Polizei und das Ordnungsamt sperren die zuführenden Straßen ab sofort. Der Verkehr ist insbesondere rund um die Sankt-Franziskus-Straße betroffen; die Stadt empfiehlt, den Gefahrenbereich weiträumig zu umfahren. Auch die Buslinie 776 stellt ab sofort bis zum Ende der Entschärfung ihren Betrieb ein. Lautsprecherwarnfahrzeuge sind ebenfalls ab sofort unterwegs, um die betroffenen Menschen zu informieren.
Wer während der Evakuierung eine Anlaufstelle benötigt, kann ab 13.30 Uhr die Betreuungsstelle im Friedrich-Rückert-Gymnasium, Rückerstraße 6, aufsuchen. Rheinbahnbusse stehen ab 13.30 Uhr an der Sankt-Franziskus-Straße/Ecke Haeseler Straße für den Transfer dorthin bereit.
Menschen in der Gefahrenzone, die ihre Wohnung etwa wegen Bettlägerigkeit oder einer Behinderung nicht selbst verlassen können, können den Transport ab sofort über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer 19222 bestellen. Benötigte Rollstühle sollen dabei unbedingt angegeben werden. Das Gefahrentelefon der Stadt ist unter 3889 889 besetzt. Im engeren Gefahrenradius liegt auch die Kindertageseinrichtung an der Erwin-Rommel-Straße 17.
Eine Karte des Sicherheitsradiusexterner Link, öffnet ein neues Fenster ist online abrufbar.