Goethe-Gespräch widmet sich Elisa von der Recke

Elisa von der Recke steht am 18. Oktober im Goethe-Museum im Mittelpunkt eines Gesprächs über Esoterik, Geisterglauben und ihre Beziehungen zu Goethe und Schiller.

Von Redaktion Düsseldorf1 Min. Lesezeit

Elisa von der Recke steht im Mittelpunkt der Gesprächsreihe „Verweile doch“ im Goethe-Museum. Am Sonntag, 18. Oktober 2026, sprechen die Literaturwissenschaftlerinnen Dr. Valérie Leyh und Prof. Dr. Vera Viehöver mit Museumsdirektor Dr. Roman Gibhardt über die Autorin und ihre Zeit.

Das Gespräch beginnt um 15 Uhr im Goethe-Museum, Jacobistraße 2. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Reckes Beschäftigung mit Esoterik und Geisterglauben, die Freimaurerei und ihre Beziehungen zu Goethe und Schiller. Auch die Auseinandersetzungen zwischen Aufklärung und Schwärmerei sollen zur Sprache kommen.

Bekannt wurde Elisa von der Recke, nachdem sie 1787 eine Schrift über die Machenschaften des Magiers Alessandro Cagliostro veröffentlicht und darin auch ihre eigenen Erfahrungen als dessen Opfer geschildert hatte. Leyh und Viehöver haben die Schrift neu herausgegeben und sind Co-Kuratorinnen der Ausstellung „Aus dem Schatten. Katharina Kippenberg und Frauen der Goethezeit“, zu deren Begleitprogramm das Gespräch gehört.

Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Gesprächsreihe setzt auf den Austausch zwischen Fachleuten und Publikum; Fragen und eigene Beobachtungen sind willkommen. Bei Tee und Gebäck kann das Gespräch anschließend fortgesetzt werden.

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