Mahn- und Gedenkstätte zeigt Ausstellung zu Düsseldorf im Jahr 1941
Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf eröffnet am Dienstag, 3. November 2026, die Sonderausstellung „Düsseldorf 1941. Jahr der Eskalation“. Sie befasst sich mit der Verschärfung der nationalsozialistischen Verfolgung und den Zusammenhängen zwischen dem Krieg, der „Heimatfront“ und dem Beginn des Holocaust.
In vier Themenblöcken – „Frühjahr“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ – zeichnet die Schau nach, wie 1941 der Übergang von Verfolgung zur systematischen Vernichtung voranschritt. Sie beleuchtet unter anderem die Deportation der jüdischen Bevölkerung ab Oktober sowie die Auswirkungen des Krieges auf die Stadt. Illustrationen der Krefelder Gestalterin und Künstlerin Elke Thesing leiten die Themenblöcke ein.
Die Ausstellung wurde von Dr. Bastian Fleermann, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte, Hildegard Jakobs, stellvertretende Leiterin, und Dr. Frederike Krenz, wissenschaftliche Mitarbeiterin, kuratiert. Sie ist bis zum 28. August 2027 zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei; die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.
Öffnungszeiten und Führungen
Die Mahn- und Gedenkstätte befindet sich an der Mühlenstraße 29. Geöffnet ist sie dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.
Für offene Führungen mit den Kuratorinnen sind feste Termine vorgesehen. Als Beispiele nennt die Mitteilung den 19. November und den 8. Dezember 2026, jeweils um 18.30 Uhr. Auch individuelle Gruppenführungen sind möglich.