Blindgänger auf dem Waldfriedhof: Entschärfung in Duisburg geplant

Bei einem Grabaushub auf dem Waldfriedhof in Duisburg-Wanheimerort wurde eine britische Weltkriegsbombe gefunden. Die Entschärfung war für den 21. Oktober geplant; rund 500 Menschen sollten ihre Wohnungen verlassen.

Von Redaktion Duisburg1 Min. Lesezeit
Lageplan zur Bombe mit Evakuierungszone im Umkreis von 300 Metern.

Foto: Stadt Duisburg

Foto: Stadt Duisburg

Auf dem Waldfriedhof in Duisburg-Wanheimerort wurde am Mittwoch, 21. Oktober, bei einem Grabaushub ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sollte die britische Bombe mit Aufschlagszünder noch am selben Tag vor Ort kontrolliert entschärfen. Die Entschärfung war für 14 Uhr geplant.

In der Evakuierungszone mit einem Radius von 300 Metern um den Fundort müssen rund 500 Menschen ihre Häuser verlassen. Betroffen sind vor allem Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Wedauer Straße in Duisburg-Buchholz. Die Maßnahme betrifft außerdem die Tiroler Straße sowie teilweise die Straubinger Straße, Grazer Straße, Kärntener Straße, Burgenlandstraße und Heinrich-Albrod-Straße. Das Bürger- und Ordnungsamt informiert vor Ort.

Sperren und Anlaufstellen

Alle Sperren rund um die Evakuierungszone sollten ab 13.15 Uhr gelten; ab diesem Zeitpunkt war ein Aufenthalt in der Sperrzone nicht mehr gestattet. Für Menschen, die ihre Wohnungen verlassen müssen, sollte ab 13 Uhr ein Aufenthaltsraum im Reinhard- und Max-Mannesmann-Gymnasium, Am Ziegelkamp 13–15, in Duisburg-Huckingen, zur Verfügung stehen.

Ein Shuttle-Bus der DVG sollte bis 13.45 Uhr an der U-79-Haltestelle Waldfriedhof an der Ecke Düsseldorfer Straße/Wedauer Straße bereitstehen. Die Autobahn A 59, die Bahnstrecke Duisburg–Düsseldorf und die Stadtbahnlinie U 79 sollten offen bleiben. Auch im Busverkehr waren laut Stadt keine Einschränkungen zu erwarten. Wegen der Sperrungen waren Verkehrsbeeinträchtigungen möglich; ortskundige Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Weitere Informationen und Aktualisierungen veröffentlichte die Stadt unter duisburg.de/bombenfundexterner Link, öffnet ein neues Fenster und über ihre Social-Media-Kanäle. Auskünfte gab es außerdem bei Call Duisburg unter 0203 283-2000 sowie beim Gefahrentelefon der Feuerwehr unter 0800/1121313. Auch die Warn-App NINA informierte über die Gefahrenlage. Zur Entwarnung sollte die städtische Sirene im Stadtteil zu hören sein.

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