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Gedenken an die Deportation der Gelsenkirchener Sinti und Roma nach Auschwitz

Von Redaktion Gelsenkirchen1 Min. Lesezeit

Gedenkveranstaltung am Rosa-Böhmer-Platz

Die Stadt Gelsenkirchen erinnert am Dienstag.

Das Datum ist 29. September 2026.

Sie erinnert an die Opfer der Deportation.

Der Gedenkort liegt auf dem Rosa-Böhmer-Platz.

Der Ort liegt gegenüber dem Hans-Sachs-Haus.

Ort und Anlass der Erinnerung

Die Stadt lädt zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Die Veranstaltung findet auf dem Rosa-Böhmer-Platz statt.

Die Stadt lädt seit 2023 gemeinsam ein.

Die Kooperationspartner sind der Landesverband Deutscher Sinti NRW.

Außerdem gibt es weitere Verbände und Initiativen.

Die Stadt nennt als Ziel die Erinnerung.

Es geht um die Deportation der Gelsenkirchener Sinti.

Es geht auch um die Deportation der Gelsenkirchener Roma.

Rosa Böhmer und die Umbenennung des Platzes

Der Platz ist nach Rosa Böhmer benannt.

Rosa Böhmer wurde am 22. September 1933 geboren.

Der Geburtsort ist Gelsenkirchen-Schalke.

Rosa Böhmer wurde neun Jahre alt.

Ihre Familie gehörte zur Minderheit der Sinti.

Die nationalsozialistische Diktatur verfolgte die Familie.

Die Verfolgung umfasste Deportation.

Die Verfolgung umfasste auch Mord.

Der Rosa-Böhmer-Platz trägt seit 2020 diesen Namen.

Erinnerung vor Ort am Platz

Eine Erinnerungsorte-Tafel informiert am Platz über das Schicksal.

Das Institut für Stadtgeschichte nutzt die Tafel.

Das Institut ist von der Stadt Gelsenkirchen.

Die Tafel informiert über das Schicksal von Rosa Böhmer.

Die Tafel informiert auch über das Schicksal ihrer Familie.

Deportation von Rosa Böhmer

Rosa Böhmer wurde am 10. März 1943 abgeholt.

Sie wurde gemeinsam mit ihrer Mutter abgeholt.

Sie wurde auch mit ihren acht Geschwistern abgeholt.

Ein Sammeltransport brachte insgesamt 66 Personen nach Auschwitz.

Nur zwei Menschen aus diesem Transport überlebten.

Teilnahme und Gedenken in diesem Jahr

Nach Angaben der Stadt kamen in diesem Jahr über 70 Menschen zusammen.

Diese Menschen gedachten an die Ermordung von Rosa Böhmer.

Inhalte der Reden

Gelsenkirchens Bürgermeister Manfred Leichtweis hielt eine Gedenkrede.

Er betonte die Mitschuld der Stadt in der Zeit.

Die Zeit war die des Nationalsozialismus.

Er bat um Verzeihung.

Moritz Winter sprach für den Landesverband Deutscher Sinti NRW.

Er stellte die Frage nach dem „Warum“ in den Mittelpunkt.

Er verwies darauf, dass Erinnerung die Gegenwart verständlich macht.

Er sagte, ohne Erinnerung an die Verbrechen sei die Gegenwart nicht zu verstehen.

Einordnung des Schicksals von Rosa Böhmer

Nach Angaben der Stadt steht Rosa Böhmers Geschichte stellvertretend.

Sie steht stellvertretend für das Schicksal der Sinti und Roma.

Das Schicksal betrifft Europa.

Unter den Opfern waren mehr als 300 Menschen aus Gelsenkirchen.

Nach Angaben der Stadt wurden hunderttausende Menschen deportiert.

Bis zu einer halben Million Angehörige wurden in Vernichtungslagern ermordet.

Die Stadt nennt diese Zahlen ohne weitere Details im Text.

Zusammenfassung der Kerndaten

  • Gedenktag: Dienstag, 29. September 2026.
  • Ort: Rosa-Böhmer-Platz gegenüber dem Hans-Sachs-Haus.
  • Rosa Böhmer: geboren am 22. September 1933 in Gelsenkirchen-Schalke.
  • Abholung: 10. März 1943.
  • Transport nach Auschwitz: Sammeltransport mit insgesamt 66 Personen.
  • Überleben: zwei Menschen überlebten den Transport.
  • Platzname seit: 2020.
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