Bundeswehr sieht beide Gütersloher Kasernenstandorte als geeignet an
Die Bundeswehr hält nach aktuellen Erkundungen beide vom Moratorium betroffenen Liegenschaften in Gütersloh für eine militärische Nutzung grundsätzlich für geeignet. Besonders im Fokus steht der ehemalige Flughafen an der Marienfelder Straße.
Für beide Standorte führt die Bundeswehr vorgezogene Standortgespräche mit Land, Kommune und weiteren Betroffenen. Solche Gespräche finden laut Stadt statt, sobald eine Liegenschaft aufgrund von Erkundungen für künftige Bundeswehrzwecke infrage kommt. Sie bedeuten jedoch noch keine abschließende Entscheidung.
Bürgermeister Matthias Trepper würde eine Nutzung durch die Bundeswehr begrüßen. Eine mögliche Ansiedlung könnte nach seiner Einschätzung Arbeitsplätze schaffen, die Wirtschaftskraft stärken und die Stadt finanziell entlasten.
Für Gütersloh und die Anrainerkommunen sind die Entwicklungen besonders am Standort Marienfelder Straße bedeutsam. Die künftige Nutzung der ehemaligen Kasernenstandorte kann Auswirkungen auf die weitere Entwicklung vor Ort haben. Verbindliche Informationen zum konkreten Vorgehen liegen der Stadt derzeit noch nicht vor. Sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen, will sie darüber informieren.