Einfache Sprache

14. Herner Bildungsgespräche: Lebenswelt von Kindern im Fokus

Die 14.

Herner Bildungsgespräche standen unter dem Thema Lebenswelt.

Die Veranstaltung fand am Montag, 7. September 2026, im LWL-Museum.

Das Kommunale Bildungsbüro der Stadt Herne lud Tanja Betz ein.

Tanja Betz arbeitet als Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft.

Sie hat den Schwerpunkt Kindheitsforschung an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Das Kommunale Bildungsbüro richtet die Herner Bildungsgespräche regelmäßig aus.

Grußworte und Vortrag

Bildungsdezernent Andreas Merkendorf sprach Grußworte.

Torsten Dittrich sprach ebenfalls Grußworte.

Torsten Dittrich ist Rektor im Schulaufsichtsdienst.

Tanja Betz hielt anschließend einen Vortrag.

Der Vortrag trug den Titel „Kindheit im Wandel – Lebens- und Bildungswelten“.

Der Vortrag trug den Titel „von Kindern heute“.

Tanja Betz gab Einblicke in Erkenntnisse der Kindheitsforschung.

Tanja Betz betonte, dass es nicht „die“ Kindheit gibt.

Unterschiedliche Lebensbedingungen von Kindern

Kinder wachsen unter sehr unterschiedlichen sozialen Bedingungen auf.

Kinder wachsen auch unter sehr unterschiedlichen familiären Bedingungen auf.

Kindheit und Jugend stehen heute unter hohen gesellschaftlichen Erwartungen.

Diese Erwartungen betreffen Bildung, Entwicklung und Förderung.

Soziale Ungleichheit beeinflusst nach den Angaben die Bildungschancen.

Die soziale Herkunft wirkt laut Betz bereits im frühen Kindesalter.

Die soziale Herkunft führt demnach zu unterschiedlichen Bildungschancen.

Digitale Medien und Beteiligung

Die Veranstaltung behandelte auch digitale Medien im Alltag von Kindern.

Die Vorträge benannten mögliche Risiken digitaler Medien.

Der Vortrag sprach auch über das Recht von Kindern auf digitale Teilhabe.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Beteiligung von Kindern.

Betz stellte Fragen zur tatsächlichen Mitbestimmung im Alltag.

Betz bezog sich dabei auf Kitas und Schulen.

Für den Ganztag braucht es laut Betz neben Angeboten auch Rückzug.

Rückzug soll Privatheit für Kinder ermöglichen.

Einordnung und Abschluss

Zum Abschluss plädierte Tanja Betz für ein kritisches Hinterfragen medialer Bilder.

Zum Abschluss plädierte Tanja Betz für ein Hinterfragen von Kindheit.

Betz forderte, genauer hinzusehen, welche gesellschaftlichen Leitbilder dahinterstehen.

Kindheit gilt als Schutz-, Schon- und Lernraum.

Diese Rolle nennt der Vortrag eine wichtige Errungenschaft.

Gleichzeitig sei Kindheit laut Betz nicht grundsätzlich frei und unbeschwert.

Kinder und Familien treffen laut Vortrag auf hohe Erwartungen.

Diskussion und Aussage der Leiterin

Im Anschluss fand eine Diskussion statt.

Die Diskussion gab Teilnehmenden Zeit für den Bezug der Impulse.

Teilnehmende sollten die Impulse auf ihre pädagogische Praxis beziehen.

Teilnehmende sollten die Impulse auch auf ihre gesellschaftliche Praxis beziehen.

Die Diskussion zielte auf gemeinsames Nachdenken über gute Bedingungen.

Die Bedingungen sollen Kinder in Bildung und Leben unterstützen.

Dr.

Jasmin Schwanenberg betonte die Bedeutung des Hinterfragens eigener Vorstellungen.

Dr.

Jasmin Schwanenberg leitet das Kommunale Bildungsbüro der Stadt Herne.

Sie sagte, dass unterschiedliche Lebenslagen ernst genommen werden müssen.

Sie sagte auch, dass Kinder echte Möglichkeiten zur Beteiligung brauchen.

Information zur Reihe

Die Herner Bildungsgespräche geben Fachkräften aus Bildungseinrichtungen Austausch.

Die Reihe bietet auch Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung Raum.

Die Veranstaltungen sollen wissenschaftliche Impulse ermöglichen.

Mit der 14.

Ausgabe setzte das Kommunale Bildungsbüro einen Schwerpunkt.

Der Schwerpunkt behandelte, was Kinder heute für ein gutes Aufwachsen brauchen.

Der Schwerpunkt behandelte auch, was Kinder für erfolgreiche Bildungswege brauchen.