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50 Jahre Kulturzentrum Herne: Saal- und Bühnenhydraulik im Wandel

50 Jahre Kulturzentrum Herne

Das Kulturzentrum Herne, kurz KuZ, befindet sich am Willi-Pohlmann-Platz 1.

Das KuZ blickt auf 50 Jahre zurück.

Die Stadt begann das Projekt mit 100.000 DM Rücklage.

Außerdem plante die Stadt einen kleinen Veranstaltungssaal.

Später wurde daraus ein zentraler Ort städtischen Kulturlebens.

Das KuZ zählt zu den technisch anspruchsvollsten Bauprojekten der Nachkriegszeit.

Auslöser für den Bau und Planung

Als Auslöser nennt Herne eine sogenannte Saalnot.

Der Rat der Stadt forcierte Ende 1969 die sogenannte Große Lösung.

Die Große Lösung sollte mehrere Einrichtungen verbinden.

Geplant war ein integrierter Neubau an der Kronprinzenstraße.

Der Neubau sollte eine Stadthalle enthalten.

Der Neubau sollte eine Volkshochschule enthalten.

Der Neubau sollte eine Stadtbücherei enthalten.

Der Neubau sollte auch Gastronomie unter einem Dach vereinen.

Im Dezember 1970 gewann das Essener Team Allerkamp und Niehaus den Architektenwettbewerb.

Der Entwurf basierte auf Sichtbeton.

Bauablauf und Fertigstellung

Die Stadtverwaltung wollte Kosten sparen.

Die Stadtverwaltung entschied sich daher gegen schrittweise Realisierung.

Die Stadt begann im Juni 1973 mit dem Bau im Stück.

Im Dezember 1974 feierten die Beteiligten das Richtfest.

Das KuZ wurde als teuerstes Bauwerk der Stadtgeschichte fertiggestellt.

Die Gesamtbaukosten lagen bei rund 32 Millionen DM.

Eröffnung und erste Nutzung

Am 15. September 1976 eröffnete das KuZ das Haus.

Die Eröffnung erfolgte mit einer Opernaufführung.

Die Oper hieß Die verkaufte Braut.

Die Oper ist von Friedrich Smetana.

Herne konnte sich damals kein reines Schauspielhaus leisten.

Darum setzten die Planer auf eine flexible Nutzung.

Technik und Raumfunktionen

Das technische Herzstück ist eine Saal- und Bühnenhydraulik.

Die Region nennt diese Technik selten im Ruhrgebiet.

Mit der Hydraulik kann der abgestufte Saalboden abgesenkt werden.

Der Saalboden kann stufenweise abgesenkt werden.

Die Hydraulik hebt den Saalboden auch vollständig an.

Der Saalboden kann auf Foyer- und Bünenniveau angehoben werden.

Zusätzlich gibt es einen Orchestergraben mit 75 Quadratmetern.

Der Orchestergraben dient auch als Lastenaufzug.

Außerdem nutzt das KuZ verschiebbare Trennwände.

So kann der Raum mit 790 Plätzen als Theater genutzt werden.

Der Raum kann auch zur Eventfläche umgebaut werden.

Für die Eventfläche nennt das KuZ bis zu 1.200 Personen.

Sanierung in den Jahren 2009 und 2010

Die Sichtbeton-Fassade gab dem Gebäude einen düsteren Ruf.

In den 1990er-Jahren wurde auch von hohen Energiekosten berichtet.

Die Bedeutung des Hauses blieb laut Text unbestritten.

Zwischen 2009 und 2010 investierte die Stadt Herne rund 6,15 Millionen Euro.

Die Stadt nutzte das Geld für Sanierung von Innen- und Außenbereich.

Im Zuge der Arbeiten hellte die Stadt die Fassade auf.

Die Stadt verlegte den Haupteingang vom Untergeschoss auf die Platzebene.

Die Verlegung sollte den Haupteingang barrierefrei machen.

Der Haupteingang liegt damit auf dem Willi-Pohlmann-Platz.

Außerdem installierte das KuZ ein gläsernes Vordach.

Im Inneren ersetzte das KuZ ein helles Lamellensystem.

Das Lamellensystem hat eine integrierte LED-Technik.

Im Foyer installierte das KuZ außerdem eine feste Lounge-Bar.

Damit ersetzte das KuZ einen früheren Look aus den 1970er-Jahren.

Aktuelle technische Bedeutung laut Leitung

Der technische Leiter Per Jaeger beschreibt das Haus als technisch fortlaufend in Bewegung.

Vor rund zwei Jahren modernisierte das KuZ die gesamte Tonanlage.

Das KuZ nutzt einen professionellen Bühnenturm.

Das KuZ nutzt außerdem flexible Versenkeinrichtungen.

Per Jaeger sieht das KuZ damit als mehr als eine Mehrzweckhalle.

Das Haus gilt als hochmodern und überregional geschätzt.

Das KuZ ist ein Ankerpunkt für Gastspiele.

Das KuZ ist ein Ankerpunkt für Tagungen.

Das KuZ ist ein Ankerpunkt für den städtischen Kulturbetrieb.

Einordnung durch Politikerinnen und Politiker

Oberbürgermeister Dr.

Frank Dudda nannte das KuZ die gute Stube.

Er nannte das KuZ ein Symbol für Wandel und Zusammenhalt in Herne.

Dudda sagte, das KuZ habe Generationen zusammengebracht.

Dudda sagte, es habe Bürgerinnen und Bürger zusammengebracht.

Er betonte den zentralen Ort für Begegnung und Austausch.

Dudda stellte außerdem die städtische Identität in den Mittelpunkt.

Kulturdezernent Andreas Merkendorf verwies auf die Verbindung unter einem Dach.

Er nannte Stadthalle, Volkshochschule und Bibliothek.

Merkendorf sagte, diese Verbindung sei damals visionär gewesen.

Er sagte, die Verbindung sei heute weiterhin aktuell.

Das KuZ ermögliche Kultur für alle.

Das KuZ ermögliche hochkarätige Gastspiele und Konzerte.

Das KuZ ermögliche außerdem lokale Bildungsangebote.

Gäste, Produktionen und Planungen

Die Tagungsstätten- und Gastronomiegesellschaft Herne mbH, kurz TGG, betont die Technik.

Die TGG nennt die Technik als Grundlage für viele Veranstaltungsformate.

Geschäftsführerin Claudia Stipp beschreibt die Umsetzung aufwendiger Produktionen.

Sie nannte Konzerte von Tom Gaebel als Beispiel.

Sie nannte außerdem diverse Tribute-Formate als Beispiele.

Das KuZ verzeichne heute mehr Gäste als jemals zuvor.

Das KuZ habe einen guten Ruf bei Kunstschaffenden und Agenturen.

Der gute Ruf beruhe laut Text auf dem Service vor Ort.

Das Team vor Ort unterstütze Kunden.

Das Team vor Ort unterstütze Aufgaben.

Mit wachsenden Produktionen steigen die Anforderungen an Organisation.

Die Anforderungen steigen auch bei Ressourcen.

Die Anforderungen steigen auch bei Zusammenarbeit.

Darum optimiert das KuZ die Prozesse fortlaufend.

Nach Angaben aus dem Haus füllt sich der Terminkalender bis 2028.

Blick nach vorn

Im September feiert Herne laut Text ein halbes Jahrhundert gelebte Kulturgeschichte.