Herner Bildungskonferenz 2026: Fachkräfte diskutieren digitale Medienbildung am 8. Oktober in der vhs Wanne

Herner Bildungskonferenz 2026 – Fokus digitale Medienbildung
Am Donnerstag, den 8. Oktober 2026, fand die Herner Bildungskonferenz 2026 unter dem Titel „Zwischen Bildschirm und Lebenswelt – Kinder und Jugendliche verstehen, begleiten und stärken“ statt. Rund 125 Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Schulen, Verwaltung, Politik sowie Vertreter von Trägern und Vereinen kamen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Chancen der Medienbildung zu diskutieren.
Veranstaltungsort
Die Konferenz wurde in der Volkshochschule Wanne abgehalten. (Die genaue Straßenadresse wird in der Pressemitteilung nicht genannt.)
Programm‑Highlights
Organisiert vom Kommunalen Bildungsbüro der Stadt Herne in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kinder‑Jugend‑Familie, eröffnete die Veranstaltung Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und Schulamtsdirektorin Andrea Christoph‑Martini. Gemeinsam mit Moderatorin Janina Amrath führten sie ein Begrüßungsinterview, in dem die Auswirkungen der digitalen Mediennutzung auf Kinder und Jugendliche erörtert wurden.
Dr. Jasmin Schwanenberg, Leitung des Kommunalen Bildungsbüros, betonte: „Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung dabei, sich sicher, selbstbestimmt und kritisch in der digitalen Welt zu bewegen.“
Eberhard Freitag, Diplom‑Pädagoge und Leiter der Fachstelle für Mediensucht return gGmbH, lieferte einen fachlichen Impuls mit dem Vortrag „Der digitale Wandel als zentrale Herausforderung für die Pädagogik“.
In zwei Workshop‑Phasen konnten die Teilnehmenden Themen vertiefen, darunter:
- Analoge Methoden zur Medienkompetenzförderung
- Einfluss elterlicher Mediennutzung auf kleine Kinder
- Digitale Kompetenzen im Grundschulalter
- Schutz vor „Cybergrooming“ und „Sexting“
- Umgang mit KI‑generierten Inhalten wie „Deepfakes“
- Bedeutung von Gaming, TikTok und digitalem Gruppendruck
Der erste Workshop zur analogen Förderung von Medienkompetenz wurde von der Novitas BKK finanziert.
Ergänzt wurde das Programm durch einen „Markt der Möglichkeiten“, auf dem zahlreiche regionale und überregionale Akteure ihre Angebote, Projekte und Perspektiven zur Medienbildung präsentierten und den Austausch über Kooperationsmöglichkeiten ermöglichten.