Zahnputz-Flashmob bringt rund 400 Kinder auf dem Schulhof zusammen

Rund 400 Kinder beteiligten sich an der Grundschule Kunterbunt in Herne an einem Zahnputz-Flashmob. Er schloss ein Schuljahr mit Aktionen zu Zahngesundheit und Ernährung ab.

Von Redaktion Herne1 Min. Lesezeit
Schule und Kita

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

KI-Symbolbild

Rund 400 Schüler*innen haben sich an der Grundschule Kunterbunt in Herne an einem Zahnputz-Flashmob zum Tag der Zahngesundheit beteiligt. Auch Lehrkräfte, Eltern und Geschwisterkinder waren dabei. Gemeinsam putzten sie sich nach der KAI-Methode die Zähne.

KAI steht für die Reihenfolge Kauflächen, Außenflächen und Innenflächen. Die Kinder hatten die Technik zuvor spielerisch eingeübt. Dazu gehörte ein Zahnputzlied, das die städtische Zahnärztin Birsel Habrichi-Pulat komponiert hatte und das die Schüler*innen seit Anfang des Jahres probten.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Markus Willmes, dem Bezirksstellenvorsitzenden der Herner Zahnärzte. Mitglieder des zahnärztlichen Dienstes der Stadt Herne, darunter Dr. Peter Reuter, sowie Ursula Bien vom Rotary Club Herne unterstützten die Aktion. In Gesprächen konnten Eltern Fragen zu Zahngesundheit und Mundhygiene stellen. Anschließend bereiteten die Klassen ein Frühstück zu, das eine kauaktive und zahngesunde Ernährung aufgreifen sollte.

Ein Schuljahr mit Gesundheitsaktionen

Der Flashmob schloss ein gemeinsames Projekt der Grundschule, des Rotary Districts und des Arbeitskreises Zahngesundheit Herne ab. Das Vorhaben „Gesund macht Schule – gesunde Ernährung und gesunde Zähne“ war im November 2025 vereinbart worden. Ziel war, die Schule ein Jahr lang mit gesundheitsfördernden Maßnahmen einzubeziehen und dabei Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte anzusprechen.

Im Januar 2026 informierte Birsel Habrichi-Pulat Eltern über gesunde Kinderzähne und kauaktive Ernährung. Danach besuchte die städtische Prophylaxefachkraft Michaela Samulowski alle 16 Klassen. Im Unterricht übten die Kinder unter anderem die KAI-Technik und beschäftigten sich mit elektrischen Zahnbürsten, Zahnarztbesuchen sowie zahngesunden Speisen und Getränken. Bei Kindern mit Einwilligung der Eltern wurde außerdem der Zahnschmelz fluoridiert. Nach dem Flashmob begann ein zweiter Durchgang der Gruppen-Prophylaxe.

Die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe stellte den Grundschulkindern Zahnbürsten und Zahnpasta zur Verfügung.

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