Herzogenrath erhält knapp zwölf Millionen Euro für Neubau an der Europaschule
Für den Ersatzneubau des Traktes C1 der Europaschule in Merkstein erhält die Stadt Herzogenrath knapp zwölf Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen. Der Zuwendungsbescheid ging Anfang Oktober ein. Die Gesamtausgaben für das Bauvorhaben werden auf 13,3 Millionen Euro geschätzt; die Förderung deckt davon 90 Prozent ab.
Der Neubau soll in Modulbauweise entstehen und muss laut Bescheid bis Ende Mai 2029 umgesetzt sein. Anschließend ist der Abriss des bestehenden Traktes C1 vorgeschrieben. Die Stadt hat nach eigenen Angaben bereits mit den Vergabeunterlagen für einen Generalunternehmer begonnen und will die Ausschreibung noch in diesem Jahr veröffentlichen.
Sanierung zunächst geprüft
Für den Trakt C war zunächst eine umfassende Sanierung geprüft worden. Die Kostenprognose dafür lag bei annähernd zehn Millionen Euro. Die Stadt entschied sich dann für den Ersatzneubau in Modulbauweise und reichte im November 2025 einen Förderantrag im Programm „Programm für rationelle Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen - progres.nrw - Programmbereich Energieeffiziente Modulschulen“ ein.
Nach Angaben der Stadt muss sie für die bewilligte Variante knapp 1,3 Millionen Euro selbst aufbringen. Als Vorteile des Modulbaus nennt sie eine vergleichsweise kurze Bauzeit, Energieeffizienz, Barrierefreiheit und die Möglichkeit moderner Raumkonzepte.
Auch für die Trakte C2 und D sind Arbeiten vorgesehen: Diese Gebäudeteile sollen bis Ende 2029 umfassend saniert werden. Dafür sind Fördermittel aus einem Programm des Rheinischen Reviers eingeplant. Eine Rückmeldung zum entsprechenden Förderantrag steht noch aus.