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Neue Gedenktafel auf dem Friedhof Lange Hecke in Merkstein
Am 26. August wurde am Friedhof Lange Hecke eingeweiht.
Die Einweihung fand in Merkstein statt.
Eine neue Gedenktafel wurde eingeweiht.
Die Gedenktafel erinnert an sowjetische Zwangsarbeiter.
Diese Zwangsarbeiter wurden in Merkstein bestattet.
An der Einweihung nahmen Vertreter der Stadt Herzogenrath teil.
Vertreter der Pfarrei St.
Willibrord nahmen ebenfalls teil.
Weitere Menschen aus Herzogenrath nahmen an der Veranstaltung teil.
Sie waren zivilgesellschaftlich engagiert.
Gedenkveranstaltung in der Trauerhalle
Die Veranstaltung fand in der Trauerhalle statt.
Die Teilnehmenden erinnerten an das Schicksal sowjetischer Menschen.
Diese Menschen waren in Merkstein.
Die Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit eingesetzt.
Bürgermeister Dr.
Benjamin Fadavian enthüllte die Gedenktafel.
Rüdiger Vermöhlen fertigte die Tafel an.
Ort der Gedenktafel und Zahl der Bestatteten
Die Gedenktafel steht auf einem Findling.
Der Findling steht unmittelbar bei den Gräbern.
Bei den Gräbern sind 43 sowjetische Zwangsarbeiter.
Diese 43 Menschen kamen in Merkstein ums Leben.
Aussagen von Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian
Dr.
Benjamin Fadavian sprach über die Erinnerung.
Es ging um Opfer des Zweiten Weltkriegs.
Er sagte, man dürfe nicht nur an gefallene Soldaten denken.
Er sagte, man dürfe nicht nur an Bombenangriffe denken.
Er erklärte, der Krieg habe viele Opfer gefordert.
Er nannte auch Menschen, die verschleppt wurden.
Er nannte auch Menschen, die entrechtet wurden.
Er nannte auch Menschen, die ausgebeutet wurden.
Er nannte auch Menschen, die zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.
Er sagte, eine Stadt müsse sich ihrer gesamten Geschichte stellen.
Er sagte, das gelte für helle Seiten.
Er sagte, das gelte auch für Schattenseiten.
Zahlen zur sowjetischen Kriegsgefangenschaft
Die Stadt gab Zahlen zur sowjetischen Kriegsgefangenschaft an.
Laut Stadt gerieten rund 5,7 Millionen sowjetische Soldaten in deutsche Kriegsgefangenschaft.
Die Stadt nannte als weitere Zahl rund 3,3 Millionen überlebende.
Sie überlebten nicht.
Arbeitskommando 133 in Merkstein und Arbeitseinsatz
Laut Stadt gab es auch in Merkstein ein großes Lager.
Das Lager hieß Arbeitskommando 133.
Seit Juli 1942 waren dort mehr als 1.000 Menschen untergebracht.
Diese Menschen waren sowjetische Kriegsgefangene.
Die Gefangenen arbeiteten unter menschenunwürdigen Bedingungen.
Sie arbeiteten auf der Grube Adolf in Merkstein.
Sie arbeiteten auch auf der Grube Anna II in Alsdorf.
Rüdiger Vermöhlen als Grundlage der Erinnerung
Die Stadt stellte heraus, dass Rüdiger Vermöhlen die Erinnerung stärkte.
Das geschah maßgeblich.
Er hatte sich laut Darstellung der Stadt langjährig engagiert.
Rüdiger Vermöhlen setzt sich als Privatforscher mit Arbeitskommando 133 auseinander.
Er dokumentierte die Geschichte der eingesetzten sowjetischen Kriegsgefangenen.
Er schrieb dazu eine Schrift.
Die Schrift hat 76 Seiten.
Die Stadt bietet die Schrift als Download an.
Der Download ist auf ihrer Website.
Vermögens Aussage zu Quellen und Zeitzeugen
Bei der Veranstaltung betonte Rüdiger Vermöhlen die Bedeutung.
Es ging um konkrete Auseinandersetzung.
Er sagte, die Auseinandersetzung müsse konkret und ehrlich sein.
Er lehnte die Vorstellung ab, niemand habe von den Zuständen gewusst.
Er sagte, diese Vorstellung lasse sich nicht aufrechterhalten.
Er nannte vorhandene Quellen und Zeitzeugenberichte.
Seine Recherchen beschrieben laut seiner Aussage menschenunwürdige Unterbringung.
Seine Recherchen beschrieben laut seiner Aussage auch die Versorgung.
Seine Recherchen beschrieben laut seiner Aussage auch den Umgang mit den Toten.
Der Umgang mit den Toten war Teil seiner Recherchen.
Erhalt der Gräber und Auftrag für die Gegenwart
Die Gräber der 43 in Merkstein bestatteten Zwangsarbeiter sind erhalten.
Das steht laut Text bis heute fest.
Rüdiger Vermöhlen setzt sich dafür ein.
Er setzt sich dafür ein, dass die Gräber bewahrt bleiben.
Die Gräber sollen als Ort des Gedenkens bewahrt bleiben.
Die Stadt Herzogenrath pflegt die Grabanlage.
Das steht laut Text dazu bei.
Die Erinnerung soll vor Ort sichtbar bleiben.
Für Bürgermeister Dr.
Benjamin Fadavian ist Erinnerung ein Auftrag.
Für die Gegenwart ist Erinnerung ein Auftrag.
Die Gedenktafel solle künftig erinnern.
Sie solle an das Geschehene erinnern.
Die Gedenktafel solle warnen.
Die Gedenktafel solle zugleich einen Auftrag formulieren.
Er sagte, Frieden, Freiheit, Menschenwürde und Demokratie seien keine Selbstverständlichkeiten.
Er sagte, diese Werte müssten immer wieder verteidigt werden.
Er sagte, Menschen müssten diese Werte mit Leben erfüllen.