Gedenkfeier zur Pogromnacht am 8. November in Hochneukirch

In Hochneukirch beginnt am 8. November um 12 Uhr eine interreligiöse Gedenkfeier zur Pogromnacht mit Totengedenken, Gottesdienst und Imbiss.

Von Redaktion Jüchen1 Min. Lesezeit

Die Stadt Jüchen, die evangelische Kirchengemeinde Jüchen und die katholische Kirche St. Pantaleon Hochneukirch laden alle Bürgerinnen und Bürger zu einer interreligiösen Gedenkfeier zur Pogromnacht ein. Sie findet am Sonntag, 8. November 2026, statt. Das Totengedenken beginnt um 12 Uhr auf dem städtischen Friedhof in Hochneukirch, An der Turnhalle.

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Jüchen gestalten die Gedenkfeier mit. Anschließend folgt in der evangelischen Kirche in Hochneukirch eine Feier in gottesdienstlichem Rahmen. Kirche und evangelisches Gemeindehaus befinden sich in der Bahnhofstraße 48. Nach dem Gottesdienst ist im Gemeindehaus ein kleiner Imbiss vorgesehen.

Die Feier erinnert an die Pogromnacht vom 9. November 1938. Damals wurde auch die Hochneukircher Synagoge zerstört; jüdische Bürger aus dem Gebiet der heutigen Stadt Jüchen wurden deportiert und umgebracht. Gebete und Ansprachen der beiden Konfessionen sollen den interreligiösen Dialog und die Verständigung hervorheben. Zugleich soll die Veranstaltung ein gemeinsames Zeichen gegen Intoleranz, Hass und den wieder aufkommenden Antisemitismus setzen.

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