Brainergy Forum: Wettbewerbssieger steht fest

Jülich zeigt vom 16. bis 30. Oktober die elf Entwürfe für das Brainergy Forum. Der Siegerentwurf soll die weitere Planung prägen.

Von Redaktion Jülich1 Min. Lesezeit
Stadt Jülich/Starke Projekte GmbH/Damla Yasar

Foto: Stadt Jülich/Lorber Paul Architekten mit KRAFT.RAUM

Foto: Stadt Jülich/Lorber Paul Architekten mit KRAFT.RAUM

Wie könnte das Brainergy Forum in Jülich künftig aussehen? Die Stadt zeigt vom 16. bis zum 30. Oktober 2026 die elf eingereichten Wettbewerbsentwürfe. Die Ausstellung ist im Kleinen Sitzungssaal im ersten Obergeschoss des Neuen Rathauses, Große Rurstraße 17, 52428 Jülich, während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Geplant ist ein multifunktionales Bürger-, Veranstaltungs- und Kongresszentrum. Dafür soll das Rathausareal weiterentwickelt und Teile des denkmalgeschützten Neuen Rathauses einbezogen werden. Der Wettbewerb sollte Lösungen für flexible Nutzungen sowie für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz liefern. Die Umsetzung des Vorhabens soll im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.

Erster Preis für Team aus Köln und Düsseldorf

Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Johannes Ringel entschied am 13. Oktober über die Entwürfe. Den ersten Preis erhielten Lorber Paul Architekten aus Köln gemeinsam mit KRAFT.RAUM. aus Düsseldorf. Der zweite Preis ging an trint+kreuder d.n.a. architekten und GREENBOX Landschaftsarchitekten aus Köln. Den dritten Preis erhielt QUERFELDEINS | Landschaft | Städtebau | Architektur aus Dresdenexterner Link, öffnet ein neues Fenster. Zwei weitere Teams wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet: BJW Broghammer Jana Wohlleber Freie Architekten aus Zimmern o.R. mit faktorgruen Landschafsarchitekten aus Rottweil sowie studio coda aus Münchenexterner Link, öffnet ein neues Fenster mit sc34 Landschaftsarchitektur aus Kasselexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

Der ausgewählte Entwurf soll als Grundlage für die weitere Planung dienen. Eine besondere Herausforderung ist der Denkmalschutz: Das Neue Rathaus ist ein Zeugnis der Architekturgeschichte des Wiederaufbaus in Jülich. Zudem gehört das Grundstück zum Bodendenkmal der Stadtbefestigung; entlang der Großen Rurstraße liegen Überreste der Bastion Eleonore.

Artikel teilen:

Quellen & Infos

Verantwortung

Redaktionell verantwortlich
Konrad Mayer

Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

Datenschutz