ASK startet Pilotprojekte zur Laubsaison

Der ASK Kamp-Lintfort startet zur Laubsaison Pilotprojekte mit rund 20 Laubcontainern, Laubsäcken ab 12. Oktober und Bioabfuhr.

Von Redaktion Kamp-Lintfort2 Min. Lesezeit

Der städtische Betriebshof ASK startet mit Beginn der Laubsaison mehrere Pilotprojekte, um den Umgang mit dem herabfallenden Laub in Kamp-Lintfort zu erleichtern. Dabei soll zugleich getestet werden, wie die neuen Angebote angenommen werden.

Rund 20 Laubcontainer an der Ringstraße

Erstmals werden im Bereich der Ringstraße rund 20 Laubcontainer aufgestellt. Sie sind ausschließlich für Laub von Straßenbäumen gedacht, das auf die Gehwege fällt. Der ASK will die Container bedarfsgerecht leeren, zunächst einmal pro Woche.

In die Behälter dürfen nur Laub und keine Gartenabfälle, Äste, Grünschnitt, Erde, Restmüll oder andere Abfälle eingeworfen werden.

Laubsäcke ab 12. Oktober

Auch die Ausgabe der Laubsäcke wird fortgesetzt. Ab 12. Oktober können Grundstückseigentümer beim ASK Laubsäcke erhalten; pro Haushalt werden maximal fünf Stück ausgegeben. Weitere Laubsäcke können direkt beim ASK in der Oststraße 7 beschafft werden.

Zusätzlich werden in einigen Straßen mit besonders hohem Laubanfall und entsprechend großem Baumbestand einmalig fünf Laubsäcke pro Grundstück vorab verteilt. Genannt werden die Alfredstraße, die Kattenstraße von der Ringstraße bis zur Zeppelinstraße, die Hangkamer Straße von Hausnummer 46 bis 88, die Königstraße von Friedrichstraße bis Kirchweg, die Pestalozzistraße, die Stephanstraße sowie die Vinnstraße von der Kattenstraße bis zur Ringstraße.

Gefüllte Laubsäcke können im Rahmen der regulären Bioabfuhr bereitgestellt werden. Eine erneute Hausverteilung oder Nachlieferung durch den ASK ist in diesem Pilotprojekt nicht vorgesehen.

Laub nicht auf die Straße kehren

Der ASK bittet Grundstückseigentümer außerdem, das auf dem Gehweg zusammengekehrte Laub nicht auf die Fahrbahn zu fegen. Das gelte auch unmittelbar vor der turnusmäßigen Straßenreinigung. Größere Laubmengen könnten von den Kehrmaschinen nicht in ausreichendem Umfang aufgenommen werden und erschwerten die Reinigung zusätzlich.

Erfahrungen für die kommenden Jahre

„Wir möchten mit den neuen Angeboten vor allem dort unterstützen, wo aufgrund des umfangreichen Baumbestandes besonders viel Laub anfällt“, erklärt der Betriebsleiter Heiko Fauseweh. „Gleichzeitig wollen wir in diesem Jahr zunächst Erfahrungen sammeln, wie die Angebote angenommen werden und wie sich die verschiedenen Lösungen in der Praxis bewähren.“ Nach Abschluss der Laubsaison sollen die Erfahrungen ausgewertet und mögliche weitere Schritte geprüft werden.

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