Kevelaer informiert über digitale Gewalt am 26. November

In Kevelaer informiert die Gleichstellungsbeauftragte am 26. November 18 Uhr über digitale Gewalt; Eintritt frei, Einlass ab 17.30 Uhr. Anmeldung erbeten.

Von Redaktion Kevelaer1 Min. Lesezeit

In Kevelaer geht es am 26. November um digitale Gewalt. Unter dem Titel „Online kontrolliert, digital bedroht – wenn Gewalt online geht“ lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Wallfahrtsstadt Kevelaer zu einer Informationsveranstaltung im Konzert- und Bühnenhaus Kevelaer ein. Beginn ist um 18:00 Uhr, der Einlass startet ab 17:30 Uhr.

Die Veranstaltung richtet sich laut Mitteilung an Interessierte jeden Alters, empfohlen wird wegen der Inhalte eine Teilnahme ab 14 Jahren. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung wird unter https://beteiligung.nrw.de/k/1029920 erbeten; dort sollen auch weitere Informationen zum Programm und zu den beteiligten Organisationen bereitstehen.

Vorträge, Beiträge und Austausch

Auf dem Programm stehen Fachvorträge von Stefan Hellwig von der Kreispolizeibehörde Kleve und der Rechtsanwältin und Mediatorin Judith Bernhard-Heenen. Thematisiert werden unter anderem Datenmissbrauch, Cyberstalking, Identitätsdiebstahl, Künstliche Intelligenz und die rechtliche Situation in Deutschland. Ergänzt wird der Abend durch Aufführungen von Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen in Kevelaer sowie Informationsstände von Beratungsstellen und Institutionen, die auch für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Moderation übernimmt Corinna Ortmann.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und Fachkräften der Kreispolizeibehörde. Außerdem erfolgt sie in Kooperation mit den Runden Tischen für ein gewaltfreies Zuhause im Kreis Kleve, dem Kevelaer Marketing und weiteren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern. Die Veranstaltung findet im Rahmen der landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen statt und wird durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Christiane Peulen, Gleichstellungsbeauftragte der Wallfahrtsstadt Kevelaer, betont, digitale Gewalt sei eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung, die alle betreffe und auch das Hilfesystem vor neue Aufgaben stelle. Verena Pichmann und Nicole Zigan vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. sehen in der Veranstaltung eine wichtige Plattform, um das Thema sichtbar zu machen.

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